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Rheinpreußen und seine staatswirthschaftlichen Interessen in der heutigen europäischen Staaten-Krise : oder vergleichende Betrachtungen über den frühern und den gegenwärtigen Zustand der königlich preußischen Rheinlande, mit volkswirthschaftlichen Vorschlägen und statistischen Nachweisungen
Entstehung
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Seit dieser Zeit hat der Wohlstand der Rheinstädteim schnellen Fortgange zugenommen. Er würde in derThat noch weit größer sein, wenn nicht gewisse Umstände,hauptsachlich steigende Bevölkerung und vermehrter Luxusseinen Wachsthum immer wieder von Neuem schmälerten.Die Ursachen dieses Gedeihens sind bei den verschiedenenStädten verschieden/ haben aber das mit einander gemein,daß sie meist durch einen lebhafteren Verkehr, einen größer»Erguß des Numerars, und die Beschleunigung seiner Cirku-lation innerhalb der Gebiete jener Städte ihre wohlthätigenErgebnisse herbeiführen. Zunächst sind es die Behörden,deren Glieder gegenwärtig viel zahlreicher und besser be-soldet sind, als früher unter Französischer Herrschaft.Buonaparte verwandte den größten Theil der Einkünftezur Besoldung großer Heere, zur Führung seiner nie enden-den Kriege, und belohnte seine Großen mit Millionen,während die Unterbeamten so.kärgliche Gehalte empfingen,daß sie als rechtliche Männer nicht bestehen konn-ten. Vergleichen wir den Amtsbesoldungsauswand derFranzösischen und der Preußischen Verwaltung in dieserHinsicht.

Die Franzosen verwandten zur Unterhaltung der Prä-fektur des Rhein- und Mosel-Departements 30,000 Francs^ oder 8000 Thaler Preußisch Courant, welches nicht den5ten Theil desjenigen beträgt, was heute die dortige Regierungkostet. Da nun bekanntlich von Beamten selten Ersparnissegemacht werden, so hat man in dem Angeführten einenMaaßstab für die Größe der jetzigen und der frühern Kon-sumtion und für die Menge und die Bewegung des da-durch in Umlauf gesetzten Geldes. Bald nach der Ein-