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Rheinpreußen und seine staatswirthschaftlichen Interessen in der heutigen europäischen Staaten-Krise : oder vergleichende Betrachtungen über den frühern und den gegenwärtigen Zustand der königlich preußischen Rheinlande, mit volkswirthschaftlichen Vorschlägen und statistischen Nachweisungen
Entstehung
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von den Forstbeamten selbst auf Rechnung ausgeführt, undes bestehen für die gewissenhafte fachgemäße Behandlungdes Geschäfts fo vollständige Bestimmungen, daß der Zweckdurchaus nicht verfehlt werden kann.

Die Verpflichtung zum Kriegsdienste oder die soge-nannte Konskription.

Die fämmtlichen erwähnten Uebel konnten im Ver-gleiche mit der sogenannten Konskription als leidlich er-scheinen. Diese war ohne Zweifel das größte. Des Kai-sers nie endende Kriege drohten allmählig den Kern derBevölkerung zu verschlingen. Da sie meist die Folgen weit-ausfehender politischer Berechnungen seines Geistes waren,so konnte das Volk keinen innigen Antheil daran nehmen,und die Rheinländer wenigstens erblickten nur den trau-rigen Zwang darin, gesunde Gliedmaßen, körperliches Wohl-sein, oder das Leben selbst für eine fremde Sache aufzu-opfern. Das erhebende Gefühl der Vaterlandsverthejdi-gung, des Kampfes für Ruhe und Frieden, der Züchtigungübermüthiger Feinde, konnten den Rheinisch-Frankischen Krie-ger durchaus nicht begeistern. Der unbemittelte Familien-vater sah in den heranwachsenden blühenden Söhnen ebenso viele Opfer des Schwertes, bestimmt, der unersättlichenRuhmsucht eines einzigen Mannes dargebracht zu werden.Die Zuläßigkeit der Stellvertretung würdigte den Kriegerzum feilen Söldner herab, und befreite den Reichen vonder Bürde des Dienstes, wahrend der Arme rücksichtsloszu Wunden und Tod in's Feld gerufen ward. Schänd-liche Mittel wurde» angewandt, um junge Leute^zu bewc-