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wat oder msd, und srs,, den Begriff .Ruhm' dloä, Iirod, ruiii,w^ri. — 121) mat. meä («unter allen Wörtern deutscher Zungekenne ich keius, wozu sich die damit gebildeten Namen besserfügen als angelsächsisch mÄväd in der Bed, von koiinr, rsvk-rsutia.,« Förstem. Namenb. I, 916; diese Deutung ist übrigenskeineswegs sicher) an erster Stelle. — 122) ei-g, (nenhochd. .Ehre',altnord. eir .Gnade', .Mildes gotisch aira, fehlt zufällig; »eswäre, verwandt mit gotisch iüstsu. latein. irestuiuars .achtens.schätzen',« Kluge unter .Ehre') an erster Stelle. — 123) kroä,ruoä. rut (Bed. .Ruhm'; das Wort wird besonders gern imAlemannischen und Bairischen zur Namenbildung verwendet underscheint später in den beiden Formen rut und rod, welchletztere iu romauisirten deutschen Namen zuweilen zu ro- wird,z. B. Robert, Roland) an erster Stelle. — 124) lloä, Iilu<1(Bed. Ruhm; wie das vorige im Althochd. nicht mehr selbständig,sondern nur iu Zusammensetzungen, später gewöhnlich in derForm luä. in früherer, fränkischer Zeit dilool; es gehört zumStamm KIu svon welchem auch lüt ,laut^, der .höreu' bedeutet,f. Schade altd. Wörterb. I, 407 fg.) au erster Stelle. — 12ö) ruw.(Bed. .Ehre', .Lob', .Ruhm'; das Wort kommt von derselbenWurzel dro wie kroä f12Ü^ und erscheint in den Namen) anerster Stelle. — 126) wari. ws,r (ein Beiwort mit der Bed. .be-kannt', .berühmt', .glänzend', .leuchtend', .herrlich'; vom selbenStamm wie lat. msrus .lauter'; auch in keltischen Eigennamenfindet sich die Abl. mit -iu-»-. Näheres bei Schade altd. Wör-terb. I, 592) an zweiter Stelle. — Rnhm wird aber nicht mirdurch Tapferkeit uud Weisheit, sondern auch durch Freigebigkeitund Milde gewonnen, Eigenschaften, die Macht und Ansehenverleihen und die Möglichkeit geben, ein großes Gefolge um sichzu versammeln. Solch königliches Auftreten bezeichnet der alteWortstamm rieli. Freigebigkeit deuten die Worte gsds. und wildan — 127) i-iel> (neuhochd. .reich'; die alte Bed. des Hauptwortesrilc ist .Herrscher', .König' und das Beiwort bed. daher .königlich'srsgius^; in den Namen liegt das alte Hauptwort vor, vergl. Klugeunter .Reich' uud .reich' und Schade altd. Wörterb. I. 71ö) anerster und zweiter Stelle. — 128) Zsli(g.) (dies ist die Formzweier verschiedener Hauptwörter, deren eines .Gabe', .Geschenk',.Beschenknng', .Gnade', das andere .Geberin' bezeichnet. In denNamen, wo Zsbs. an zweiter Stelle erscheint, liegt der Begriff.Geberin' vor — es sind immer weibliche Namen). — 129) milä(Beiwort mit der Bed. .freigebig', .gütig', .gnädig', »ein gemeiu-german. Beiwort von bestrittener Abkunft--, s. Kluge unter .mild')an erster Stelle. — Macht uud Reichthum befähigen zum Schutzeder Untergebenen, der Familie, der Genossen; kräftiger Schutzist also das Zeichen hervorragender Tüchtigkeit in kriegerischen