Druckschrift 
2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
Entstehung
Seite
18
Einzelbild herunterladen
 

18

Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.

3. 4. 1394 stellt Siegfried Bock, Drost zu Hallcrmund, wegen seinerGefangenschaft dem Herzog Friedrich von Braunschweig und Lüueburg,dem Hans uud anderen einen Schuldbrief über 100 M. lötigeu Sil-bers aus.

24. 6. 1395 verpfändet Herzog Friedrich von Brannfchweig nnd Lünc-burg an die Ritter Rndolf v, Garsebüttel, Lndols v, Honlage undHans, sowie an die v. Marenholtz das ^ Schloß Jerxheim, wie es Ludolfv. Wenden besessen hat, für 409 M. lötigen Silbers. Werden Lehen imBezirke Jerxheim, welche zur verpfändeten Hälfte des Schlosses gehören, frei,so sollen sie auch diese erhalten.

7. 1. 1396 ist er Getreuhänder für Busso v. Barwinkel, als dieser dasSchloß Scheruebeck für 299 M. Magdeburger Währung vom Erzbifchofverpfändet erhält.

25. 5. 1399 ist er mit anderen für das Domkapitel zu MagdeburgBürge über 299 M. Brannschweigischen Gewichtes gegenüber Ludolf v. Wen-den und 27. 7. 1493 mit anderen für den Erzbifchof, als dieser SchloßAngern an die Gebrüder von Rengerslage für 450 Schock Böhm. Gr. ver-pfändet.

17.7.1499 ist er mit seinen Brüdern Herrn Lndolff nnd Herrn HinrikZeuge im Huldebrief der Herzöge Bernhard und Heinrich von Braunschweig,

6. 3. 1491 ebenso mit seinem Bruder Ludolf in einer herzoglichenUrkunde.

2. 12. 1493 ist er Bürge für die v. Bülow und

13. 1. 1405 mit anderen Zeuge im Reverse des Klosters Hillerslebengegen den Erzbischof wegen Verleihung des neugekauften Dorfes Mesebergnnd des dermaleinstigen Vorkaufsrechtes und

2. 2. 1495 Gesamthänder an 11 Hufen zu Klein-Were.

11. 4. 1406 versetzt er dem Kloster zu Schöningen für 6 Brandenb.Mark einen Hof zu Höteusleben.

27. 12. 1414 erhält er mit seinem Sohne Heinrich (Nr. 12) und seiuemVetter Ludolf (s. Stammtafel II) für ein Kapital von 150 M. feinen SilbersMagdeburgischen Zeichens und Gewichtes 20 M. jährlicher Gülte aus Hohen-dodeleben nnd 5 M. dergleichen aus Solen-Beyendors, aus der jährlich zuMartini fälligen Herbstbede zahlbar, verschrieben.

3. 8. 1415 heißt es, daß der Erzbischof 120 Nh. G. jährlicher Ein-künfte aus Kalbe und andere Gefälle zu Burg, Neuhaldensleben und Staß-fnrt, die dem Hans und seinen Brüdern Heinrich nnd Bertram (alle 3 -f)verschrieben waren, wieder eingelöst habe, und ebenso 6. 2. 1415, daß er vonden 3 Gebrüdern Hans, Schloß uud Stadt Wanzleben für 550 lötige M.Braunschweigischen Silbers eingelöst habe, und 21. 4. 1416, daß 50 G. Rh.jährlicher Zinsen ans der Bede zn Groß-Salze ihnen verschrieben gewesen seien.