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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.

1408 erhält er mit Hans und den v. d. Asseburg vom HerzogHeinrich das Dorf Papsdorff für 100 M. Silbers und 20» Rh. Gold-G.verpfändet.

3. 3. 1409 entsagt er gegen Zahlung von 6 G. Rh. seitens des Klo-sters feinen Ansprüchen an eine Hufe im Felde zn Emmerstedt, welche derPropst Friedrich zu Marienberg seinem Kloster geschenkt hatte. Andererseitsheißt es, die Hälfte der Hufe habe Grete Brandes dem Kloster geschenkt.

20. 7. 1411 gelobt er mit anderen Getreuhäuderu der v. Heimburg demErzbifchof, daß diese die Bedingungen für das ihnen verpfändete Schloß mitder Vogtei Staßfurt erfüllen werden. In demselben Jahrs erhielt er vomHerzog Berndt von Brauuschweig einen Lehenbrief über 2^/z Hufe Landesvor Schöningen.

2S. 2. 1412 wird er mit anderen als Getreuhänder für die v. d. Asse-burg in betreff des diesen verpfändeten Schlosses Wülperode und 3. 6. 1413mit dem Edlen v. Werberg als Schiedsmanu des Domkapitels zu Magdeburgin dessen Vertrag mit dein Bürger Hans Alemann genannt.

27. 12. 1414 reversiert er sich mit seinem Vetter Ludols ss. Stamm-tafel II) gegen den Erzbifchof wegen der von diesem ihnen verkauften Zinsen,nämlich 200 M. ans dem Dorfe Hohendodeleben und 5 M. aus Soolen-Beyendorf (s. unter Nr. 3!).

Da er mit seinem Bruder Hans 1405 nach dem Tode ihres BrudersLudols allein noch mit ihren beiderseitigen Kindern das Geschlecht vertrat,indem ihr Bruder Bertram als Domherr zu Magdeburg ohne Lehenserbenwar, so teilten sich die 2 Brüder 1406 in sämtliche Güter an Lehen undErbe. So wurde der ältere Heinrich der Stammvater der schwarzen, derjüngere Hans der Stammvater der weißen Linie. Von ihnen heißt es:Beide sowie ihre Söhne und Nachkommen nahmen in dem Geisteder damaligen Zeit an dem fast ununterbrochenen Fehdewesen zwischenFürsten, Rittern, Städten und Klöstern Anteil. So fand der 1417 ver-storbene Dietrich v. Quitzow, der mit Heinrich und seinen Brüdern vomErzstist Magdeburg aus an den Einfällen in die Mark Brandenburg teilnahm,bei ihnen namentlich in der damals für unüberwindlich gehaltenen Burg Harbkeeine sichere Zuflucht. Er starb daselbst 1417 und wurde im Kloster Marien-born beerdigt. In diesen Fehden zeigten sich die v. V durch ihre Tapferkeitso furchtbar und mächtig, daß 13. 12. 1429 zu Braunschweig die HerzögeBernd Otto und Friedrich zu Braunschweig und Lünebnrg, Friedrich Land-graf zu Thüringen, Bernd, Jürgen, Siegmund, Woldemar und AdolfFürsten zu Anhalt, Gr. Heinrich v. Schwarzburg, Bodo Gr. zu Stolberg,Volrad, Gevert uud Güuther Grafen zu Mausfeld, Gevert Herr zu Quer-furt, Hehse v. Neinstein und die Städte Magdeburg, Braunschweig, Halle,Halberstadt, Quedlinburg, Aschersleben und Helmstedt ein Schutzbündnis