Druckschrift 
2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
Entstehung
Seite
336
Einzelbild herunterladen
 

ZZ6 Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.

Jahresfrist sich rasch folgend. Auch in der weiteren Familie genoß Friedrichgroße Verehrung. AlsOnkel Destedter" wird sein Andenken in der ganzenFamilie fortleben.

Er war seit 1825 bis zu seinem Tode Mitglied des Ausschusses.

30. 11. 1835 belehnt er als Senior der weißen Linie die Verklingmit einer Hufe und 1 Höfen zu Ohrsleben.

In den Jahren 18551868 war er auf besonderen Wuusch desGrafen Werner nach dessen Tode Harbker Lehensvormund.

Sein Bestreben, allen Menschen gerecht zu werden, verschaffte ihmauch im weiten Lande, vor allem bei der Landbevölkerung, große Verehrung.Von weitem kamen die Leute, um bei ihm Rat, der ihnen immergewährt wurde, einzuholen. Nach seinem Tode schreibt ein alter Freunddes Hauses:Die allgemeine Verehrung, welche der Verstorbene bei allen,die ihm nur irgend näher getreten sind, bei hoch und niedrig, genoß, tratja bei Lebzeiten schon reichlich hervor, ist aber doch jetzt beim Tode erstrecht in den weitesten Kreisen offenbar geworden." Er war einer der Mit-begründer des ritterschaftlichen Kreditvereins für das Herzogtum Braun-schweig.

Über ihn hat Anna v. Krosigk a. d. H. Hohenerxlebeu ein Lebensbildverfaßt.

Seit 1837 Propst des Stiftes Steterburg, nahm er an den Geschickendes Stiftes und seiner Stiftsfräulein den regsten Anteil.

Er besaß das Kommandeurkreuz II. Klasse des Ordens Heinrichs desLöwen. Ein Denkmal von ihm mit Porträt befindet sich in der Kirchezu Destedt.