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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.

Mulden sowie von dem großen Vorteile gewonnen, der jedenfalls denSalinen allein schon ans dem Erbohren dieser Steinsalzlager erwachsen werde.

Von seinen literärischen Werken sind besonders hervorzuheben: Mine-ralogische Beschreibung der Gegend von Halle 1820, Über das Vorkommenvon gangsörmigen Lagerstätten 1823, Betrachtung einiger wichtiger Erschei-nungen in dem Verhalten der Salzquellen von Schönebeck 1824, Über denGranit des Harzes 1826, Über metallische Fossilien des Mansselder Kupfer-schiefers 1827, Geoguostische Beschreibung des Regierungsbezirkes Merseburg1836, Über das Vorkommen von Bergteer in Norddeutschland.

1833 wurde er als Oberberghauptmann des gesamten preußischenMontanwesens nach Berlin berufen und zum Mitgliede des Staatsratesernannt. Er ordnete umfassende Bohrversuche in der Nähe der verschiedenenSalinen an.

In die Zeit, während welcher er als Chef dem gesamten Berg-,Hütten- und Salinenwesen vorstand, fiel auch der Anfang der Eisenbahn-unternehmungen, und in der Erkenntnis der Wichtigkeit, sich wegen Beschaffungder Eisenbahnschienen von England zu emanzipieren, ließ er zuerst auf demKöniglichen Eisenwerke Köuigshütte in Oberschlesien die znr Herstellungvon Eisenbahnschienen erforderlichen großen Walz- und Streck- und andereWerke errichten, welche vollkommen dem Zwecke entsprachen und anderndergleichen Werken zum Muster dienten, wie insbesondere auf der benach-barten gewerkschaftlichen Laurahütte gleiche Werke augelegt wurden.

Es war ihm wegen eines schweren körperlichen Leidens nur wenigeJahre (bis 1839) vergönnt, zur Förderung des Bergwesens in umfassenderWeise tätig zu sein.

Er wird als ein vortrefflicher wie wissenschaftlich gründlich gebildeterMontanist allgemein anerkannt. Seine Brust zierten viele und hohe Orden.

Seine und seines Bruders Vermögensverhältnisse hatten sich durchdie ihuen zugefallene v. Pannewitzsche Erbschaft der in der Mark gelegenenForstgnter Schöufließ, Stolpe nnd Glienicke günstiger gestaltet, so daß esihnen bei ihrer Solidität und großen Sparsamkeit möglich wurde, ihr altesFamiliengnt Ostrau, sowie das durch den Tod ihres Onkels Philipp(Nr. 432) freigewordene Gut Groß-Weißand zu übernehmen. Er übernahm,ohne seine amtliche Stellung aufzugeben, die beiden letztgenannten.

Nächst der Bewirtschaftung von Ostrau, welches immer mehr in Florkam, widmete er sich besonders dem Garten, welcher ihm den schönsten Teilseiner Anlagen verdankt. Hier in ländlicher Zurückgezogenheit erholte er sichvon seinem anstrengenden Dienste, ganz dem ihm innewohnenden Hang zumNaturleben sich hingebend. Oft sah man die hohe Gestalt die Schatten-gänge des Parkes durchwandeln oder auf seinem Lieblingsplatze mit demBlick auf das Schloß und der Aussicht nach dem Petersberge verweilen