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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.

Der Hauptschild hat im ersten und vierten goldenen Felde drei schwarzeu nd zwei silberne wechselswcise aneinandergeschobene Balken, im zweiten unddritten silbernen Felde aber einen oben und unten abgestumpften rotenBaumzweig mit einem roteu Blatt an jeder Seite an einem sich beugendenkurzen Stiele,

In einem an der Spitze des Schildes*) eingeschobenen blauen Feldebefinden sich zwei kreuzweise übereinanderliegende goldene Bischofstäbe,

Auf dem Schilde ruhen drei goldgekrönte, blau angelaufene, rot aus-geschlagene, frei offene Turnierhelme mit goldenen Bügeln uud anhängendemdergleichen Kleinod. Über dem mittleren etwas größeren Helme schwebtzwischen zwei goldenen mit drei schwarzen und zwei silbernen abwechselndenBalken belegten Büffelhörnern ein viereckiges, an jeder Ecke mit einemgoldenen Quast geziertes, mit der Spitze auf dem Helm in die Höhe gerich-tetes rotes Kissen, auf welchem der Königlich Preußische schwarze Adler mitausgebreiteten Flügeln und goldenen Kleestengeln, einer goldenen Krone,Schnabel und Füßen, in dem rechten einen goldenen Zepter, in dein linkenden Reichsapfel haltend, abgebildet ist. Auf dem rechten Helm ragt eingeharnischter Arm, einen goldenen Ring zwischen den Fingern emporhaltend,hervor, und auf dem linken zeigt sich ein ausgebreiteter schwarzer Adlerflügel,

Als Schildhalter steht zur Rechten ein ganz geharnischter Ritter mitrotem Mantel und Federbusch und mit einem entblößten, mit der Spitzezur Erde gekehrten Schwerte, zur Linken ein Bär mit goldener Krone."

Ein Schreiben von August Ferdinand vom 18. 9. 1798 (im Geh,St aatsarchiv zu Berlin) gibt Aufschluß über die Bedeutung der einzelnenWappeubilder. Er erbittet um 1.auf dem roten Kissen einen schwarzen Adlerals ein fortdauerndes Denkmal der vom regierenden König seiner Familiebezeigten außerordentlichen Gnade führen zu dürfen."

2.Werner Graf v. Veltheim war ein Schwestersohn vom Mark-grafen Albrecht dem Bär ans dem Askanifchen Stamme. 1157 hatten dieWenden die Stadt Brandenburg eingenommen. Werner Graf v. Veltheimzog feiner Mntter Bruder, dem Markgrafen Albrecht dem Bäreu, zu Hilfeund blieb bei der Eroberung, als die Stadt mit Sturm überging (Angabeder Quellen), Wegen dieser rühmlichen und patriotischen Handlung wünschteich, das Wappen der Altstadt Brandenburg als Herzschild führen zu dürfenund ebenso als ehrenvolles Andenken vom Markgrafen Albrecht dem Bäreneinen Bär zum Schildhalter."

3.Dem Kaiser Otto IV. wurde mein Gut Harbke 1217 in Isuäumofferiert. Er versprach dagegen, den Besitzer dieses Gutes gegen jedermannzu schützen, und in dieser Absicht auf dem Schlosse allhier zu Harbke eine

*) richtiger: des nnten spitz zulaufenden Schildes.