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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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254 Die Kenealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.

364.

Achatius Renatus, T. des Otto Ludwig (Nr. 321) und derArmgard Amalie v. Bartenslebeu, * 3. 3. 1706, f nach 5 Monaten imAugust.

365.

Friedrich August, S. des Otto Ludwig (Nr. 321) und der Arm-gard Amalie v. Bartensleben, ^ zu 5zarbke 21. 10. 1700. f zu Braunschweig19.4. 1775, auf Harbke, Aderstedt, Groppendorf, Groß-Weißaud, welcheser 1751 erkaufte, und Dingelbe, welches er veräußerte, 1747 1755 Präsi-dent des Hvsgerichts zu Wolsenbüttel. Er hatte zu Helmstedt studiert. Wegenseines umsichtigen Benehmens und als Mitglied der Landstände zu Magde-burg und Halberstadt wnrde ihm vom König Friedrich II. im 7 jährigenKriege die Staatsministerstelle angetragen, die er aus Gesundheitsrücksichtenablehnte. Er erhielt den Hessischen goldenen Löwenorden bei dessen Stif-tung nnd war Erbknchenmeister zu Braunschweig, Erbschenk zu Hildesheimund Senior des Geschlechts.

Während seiner und seines Bruders Unmündigkeit erbaute die Mntter1716 eiu neues Schulhaus zu Harbke. Statt eines Lehrers wurden 2 Schnl-lehrerstellen gestiftet uud dotiert, so daß nunmehr die Schule in 2 Klassengeteilt wurde, auch erwarb die Mutter 1723 den Appuhuschen Hof (jetztden sogenaunnten Jmmcngarten), den mit 3 Hufen Landes Burchardund Gottschalk ihrem Amtmann Georg Wittekopf geschenkt hatten, zumHauptgute zurück. Da auch sein Vater 1708 den Eugelbrechtschen Hof (der demChristian Albrecht (Nr. 279) zugestanden), welchen Gottschalk 8.4.1656mit Konsens seines Bruders uud seiner Vettern mit den dazugehörigen5 Hufeu Landes au den Körnet Martin Engelbrecht verkauft hatte, zurückerworben hatte, und da Groppendorf, das eigentlich dem Arnold Heinrich(Nr. 327) gehörte und nach dessen Tode den beiden Brüdern zufallenmüßte, 1722 von den v. Koven, an den es Heinrich Arnolds Vaterversetzt hatte, eingelöst worden war, waren alle znm Hauptgut gehörigenPartinentieu wieder mit demselben vereinigt.

Er lies; als eiu großer Freund der Natur uud Kenner der Naturwissen^schast bereits 1754 in Harbke von ausländischen Baum- uud Straucharten, wovon er Samen, Pflanzen uud Pflänzlinge aus England undHolland bezog, einen ansehnlichen Park und einen großartigen Lustwaldanlegen, führte so in Verbindung mit dem Frh. v. Münchhansen ansSchwöbber die Kultur ausläudischer Hölzer und Pflanzen zuerst iu Deutsch-land ein uud weckte den Sinn für Parkanlagen, indem er, nachdem derErfolg den Bestand der Anlagen bewährt hatte, den von den ausländischenBäumen und Sträuchern gewonnenen Samen nnd die Pflänzlinge von