Fünftes Kapitel. Die vierte Slaininreihe nach der Teilung der Linien. 11?
13. 3. 1546 wird er als Stiftshauptmann unter den Kommissaricudes Erzbischofs aufgeführt.
25. 5. 1546 fungierte er bei der Huldigung des Erzbischofs JohannAlbrecht in Halle als Hauptmann des Hochstiftes Halberstadt.
5. 10. 1546 stellt er mit anderen dem Ernst v. Reibitzsch eine Schuld-verschreibung über 3000 Thlr. mit Verpflichtung des Einlagers aus (dasWappen mit dem Balken).
30. 10. 1546 erhält er vom Bischof von Halberstadt 3500 G. Bau-gelder verschrieben, weil er im Pfandschloß Oschersleben ein Brauhaus, einGemach über der Hofstnbe, sowie die Deckung des Turmes hat herstellenlassen und alles in gutem Zustande halten will.
12. 2. 1517 bei der Mnsterung der Magdeburgischen und Halber-städtischen Reuter, so Sonnabends nach Dorotheen gemustert wnrden, heißtes: Matthias von seinetwegen Thonniges v. Bornstedt, unter diesemMoritz v. Horuhauseu.
13. 4. 1547 stellen die Grafen von Stolberg einen Schuldbrief über3700 Gold-G. gegenüber dem Matthias aus.
1548 wurde er als Stiftshauptmann abgeschickt zur Erbhuldigung vouHalberstadt für den Markgrafen Johaun Albrecht als Bischof.
18. 5. 1548 hat die Äbtissin Anna geborene Gräfin zu Stolberg denMatthias zu Oschersleben und zur gesamten Hand den Achaz mit denbezüglichen Gütern zu deren Burg beliehen, nachdem solche Matthias mitKonsens der Äbtissiu vou Bodo.Scheuenborn käuflich au sich gebracht hat.Die Äbtissiu will ihm Lehenfrau sein, während er des Stiftes getreuerLeheusmann sein soll.
1549 hat er eine Beschreibung über die Güter zu Oschersleben undBrandslebeu mit Konsens des Bischofs Albrecht ausgestellt.
Ju demselben Jahre hat er auch den Leibgedingsbries seines VetternAchaz mit der Anna mit unterschrieben.
1550 hat der Rat zu Goslar eine Obligation über 5600 G. ans-gestellt, dazu Fran Ilse, Matthias Witwe, nnd ihre Tochter Sophiav. d. Schulenbnrg ein ansehnlich Kapital mit hergegeben.
8.3.1551 beurkundet der Konvent zu Neneudors, daß der 1' Matthias,dessen Schwester ins Kloster getreten war, 40 G. gegeben habe, wofürSeelenmessen zu lesen sind.
rrx: Ilse v. Bock (Schwester des Hermann), sie erhält mit ihremTochtermann Joachim v. d. Schulenburg 21. 5. 1550 zur Befriedigung allerihrer Ansprüche aus dem Pfandbesitz an das nun wieder eingelöste HausOschersleben vom Bischof von Halberstadt 1500 G-
Kinder: 1. Leu in (Nr. 128), 2. Sophie (Nr. 129).