Druckschrift 
2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
Entstehung
Seite
85
Einzelbild herunterladen
 

Viertes Kapitel. Die dritte Stammreihe nach der Teilung der Linie».

85

bcrg vom Knick bis an die Erker; 69. 2 Hufen zu Wenderode; 70. 2 Hufenzu Neindorf; 71. einer Hufe und einem Hofe zu Suderode; 72. einemHolzbleck zu Suderode, das Haneveringsche Holz genannt; 73. einer Hufezu Bredelen; 74. 2 Höfen beim Niedernftuben zu Horneburg; 75. 3 Wiesenbei Bünde, deren eine die Frefen-Wiese heißt; 76. einer Wiese oberhalb Groß-Bersfen; 77. einer Hufe zu Bystedt; 78. allen Gütern, die der alte Joachimv. Borchdorff gehabt hat und dazu keinen Lehenherrn namhaft zu machen weiß.

24. 6. 1542 belehnt er als der Älteste vom Geschlecht den LudwigWyssarx zu Schöppenstedt mit der Pfarre und der Vikarie zu Werle.

Er soll 1545 gestorben und zuletzt ganz kindisch gewesen sein.

Er wird sonst urkundlich genannt: 1492, 8. 6. 1496 (Belehnung mit1/2 Ueplingen), 2. 3. 1497, 9. 5. 1497 (Belehnnug mit Gunsleben zc.),5.5. 1505 (Belehnung mit Nordgermersleben), 30. 9. 1533 zc.

Gemahlin: Ilse v. Oppershaufen. Auf einem silberneu Humpenim Schlöffe zu Destedt: v. Oberhusen, deren Mutter: Katharine (al.Knnigunde) v. Müuchhausen. 1516 überläßt das Kloster Niddagshausenan Kurt und seiue Hausfrau Elfe seinen Hof in Magdeburg und belehntdamit nach deren Tode ihren Sohn Achaz (Nr. 79).

Kinder: 1. Katharine (Nr. 76), 2. Anna (Nr. 77), 3. Maria (Nr. 78),4. Achaz (Nr. 79).

Das Erbküchenmeifteramt des Fürstentums Braunschweia-

Wolfenbüttel.

Nach Nolten und Pfeffinger (Braunfchw.-Lüneb. Historie I, 519) undnach den Manuskripten von Wolsframitz in der Bibliothek zu Wolfenbüttel hatbereits Ludolf, Bertrams Sohn (f. Tafel II) 1313 das Erbküchenmeister-amt von Braunschweig resp, des Fürstentums Wolfenbüttel (wozu die Höfein Braunschweig und andere auf dem Lande belegenen Orte gehörten) be-kleidet uud ist damit vom Herzog Heinrich dem Fetten belehnt worden,während Pfeffinger andererseits (1, 522) schreibt, daß Kurt der erste Erb-küchenmeister aus dem Geschlecht gewesen sei. Es ist immerhin möglich,daß die Nachkommen von Ludolfs Bruder, nämlich von Bertram VI,das Amt innerhalb der zwischen liegenden 200 Jahre verloren, da jaz. B. 1429 und 1432 heftige Streitigkeiten zwischen den Herzögen undverschiedenen Gliedern der Familie sich eingestellt hatten. Das Erbkücheu-meisteramt bekleideten früher die v. Garfsenbüttel, darauf die v. Höhenlage.9. 3. 1514 wurde Kurt vom Herzog Heinrich dem Älteren mit diesemAmte als einem rechten vollständigen Mannlehen mit Hand und Mundnichts davon ansbeschieden, so wie es die v. Höhenlage gehabt, beliehen.In dem Huldebrief Herzog Heinrich des Jüngeren von 1515 wird schonKurt, Gottschalks Sohn, als des Herzogs Erbkockemneister und Othrave