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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.

45.

Kurt, S. von Gottschalk (Nr. 16) und der Margareta v. Maren-holtz. auf Derenburg und Aderstedt, Pfaudherr von Jerxheim, Erbküchen-meister uud fürstlicher Rat des Herzogs Heinrich 8M., 14831545.Eingeschickter Mann, dem Hause Braunschweig a eonsiliis und ein tapfererKriegsmann in Ungarn wider den Erbfeind, dessen Person in der Kirchezn Derenburg dem Altar gegenüber in dem ausgehanenen uud gezierten langenBilde repräsentiert wird." (Das Bild ist leider nicht mehr in der renoviertenKirche vorhanden.) Er nahm an mehreren Feldzügen gegen die Türken teil.

12. 1. 1483 wird er für sich uud wegen seines Vrnders Heinrichmit ihrem Anteil an der Bnrg zu Giebichenstein belehnt.

8. 4. 1487 vergleicht er sich mit dem Kloster Jsenhagen über denvormals Jansemannischen Hof in Wittingen; er nimmt ihn gegen einenjährlichen Fruchtzins zu Lehen, überläßt ihn aber 11. 4. 1489 dein Klosterfür 100 Rh. G. zu Seelenmessen für sich nnd seine Eltern. 5. 4. 1495überläßt er demselben Kloster zu Seelenmessen für sich nnd seine Eltern dasDorf Börsen lckins Röhrsen (Nodcrßzem) und den von Kotke bewohnten Hoszu Langenbrügge für 200 G.

1492 erteilt Herzog Heinrich den v. Saldern und dem Kurt, feiuemHofgesinde, die Erspektanz anf die Güter der v. Utze. Als 1509 HerzogHeinrich d. I. zu Braunschweig Aschwin und Heinrich v. Saldern mit denvon Jasper v. Utze nachgelassenen Gütern belehnte, wendete er dem Heinrichv. Saldern den 3. Teil der Güter, den Kurt zuvor gehabt, zu. DennKnrt war sein 3. Teil wegen mutwilliger Fehde wider deu Herzog ent-zogen worden.

1494 war er von seiten des Herzogs von Lünebnrg mit bei derFriedensverhandlung zwischen dem Herzog und der Stadt Brauuschweig undhat solche mit unterschrieben.

Nach Meibom geriet er 1495 mit der Stadt Braunschweig in großeIrrung, wurde auch ihr öffentlicher Feind, und als Brannschweiger zuLünebnrgbei einer Verhandlung gegenwärtig waren, der auch Bischof Berthold von Hildes-heim und Herzog Heinrich von Lünebnrg beiwohnten, griff er die Gesandtenauf der Rückreise an, nahm sie gefangen nnd führte sie nach Pommern andie polnische Grenze, wo zu Wildenbruch Kurts Bruder Landkomtur desJohauniter-Ordens war. Die Angelegenheit wurde 18. 5. 1497 zu Hildes-heim beigelegt. In demselben Jahre nahm ihm Herzog Heinrich das GutKämpen und die übrigen Güter davor, mit denen er beliehen war, weg.

In Nathmeyers Braunschweigifcher Chronik heißt es, damals seiener, Othrave, Werner und Bertram beim Herzog Heinrich zu Lünebnrgin großer Ungnade gewesen. Knrt sei eine kurze Zeit ins Dithmarsschegezogen, wo er par maldsui- seiuen eigenen Knecht erstochen habe. Er