Drittes Kapitel. Die zweite Stauimreihe nach der Teilung der Linien.
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tung über 300 G.), 2. 5. 1495 schulden ihm die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg 130 G.
29.
Klamor vder Klauenburg, S. (vielleicht der älteste Sohn, da ermehrfach an erster Stelle genannt wird) des Hans (Nr. 10), ans Harbke,Pfandbesitzer von Schladen.
4. 5. 1465 erhält er mit seinem Vater und dessen TreuhändernLudwig (Nr. 13) und Bertram und Friedrich v. Hoym das Schloß Schla-den vom Bischof von Hildesheim für 6635 G. in Pfand. Sie erhaltenauch das Gut Gilde, welches Graf Ludolf v. Wunstorf vom Domkantorzu Hildesheim, Eggerd v. Harlszem, erkauft hat; am anderen Tage verbürgtsich für die Genauuten Gr. Ludolf v. Wuustors. 17. 6. 1470 wurde Kla-mors Schloß Schladen von den v. Neindorf uuter Beistand der v. Bartens-leben, welche alles Getreide uud Hausgeräte mit sich fortführten, erobert und25. 1. 1471 heißt es, die v. Neindorff, v. d. Schulenburg und v. Bartens-leben haben sich zusammen getan, das Haus zu ersteigen, alles Vorhan-dene mit sich weggenommen, den Klamor hinausgejagt und nach 8 Tagendas Haus leer stehen lassen. 2. 2. 1471 nahm er dagegen das Haus Harbkeein uud trieb Hansen von da heraus. (Ju düfsen sülven Jahre (1471) andem Awende Sunte Pauwel do wart dat Slot Sladeu gewiinnen asf Clauen-borch von Velthem dorna in Lichtmessen Awende do nam Clavenborghvan Veltem dat Slot Harpecke wedder asf Hansen van Velthem.)
In einer Chronik wird berichtet: Das gute Verhältnis der Familiezn den Erzbischöfeu wurde nur einmal unterbrochen, als in der Familieselbst mit Klamor Zwiespalt entstanden war. Infolgedessen wurde dieBurg Harbke, welche, wie es ausdrücklich heißt, für uneinnehmbar galt,vom Erzbischos Johannes und Günzel (Nr. 7) belagert, und am Abend des2. 2. 1471 genommen. Die Sache wurde nach Übergabe der Burg gütlichbeigelegt und diese zurückgegeben.
6. 12. 1466 verbürgt sich Klamor für die Grafen v. Wunstorf.
26. 6. 1480 verkauft er mit seinen Brüdern Othrave, Ludolf undHaus aus ihren Alvenslebenschen Gütern eine Rente von 30 G. Rh.wiederkäuflich für 500 G. Rh. au den Bürger zu Magdeburg Haus Rode resp,an die dortige Gewandschneiderinuuug und 18. 11. 1481 schenkt er mitseinen Brüdern dem Kloster Hamersleben um ihrer Seligkeit willen ihrErbrecht und den Zins an dem Holzbleck auf der Holzmark oberhalb Becken-dorf, welchen Thilo Meyer 1478 dem Kloster verkauft hat, wofür ihnendas Kloster 5 G. vergütet. (Der Revers des Hans Rode datiert vom 23. 6.1490.)