Drittes Kapitel. Die zweite Stammreihe nach der Teilung der Linien,
69
Geleit und der Zoll zu Neuhaldensleben, die ehrbare Mannschaft und diegeistlichen und weltlichen Lehm ausgenommen, so wie es von den v. d. Schulen-bnrg eingelöst ist. Die Pfandsumme beträgt 1800 G. Rh. 400 G. diev. d. Schulenburg gezahlten Baugelder 40 G., so an Fritz v. d. Schulenburgden Elteren wegen des Sixdorffchen Teiches gezahlt sind, in Summa 2240 G.unter den sonst in den Magdeburgischen Pfandverschreibnngen gestellten Be-dingungen.
3. 8. 1484 verpflichtet er sich mit seinen 2 Brüdern, ihrem OheimFritz v. d. Schnlenbnrg das Dorf Hilgendorf, woran jetzt Heinrichs Ehe-frau ihre Leibzucht hat, für 550 Rh. G. zu zedieren, falls die letztere ver-stürbe.
7. 1. (13. 1.) 1489 schenkt er mit seinen Brüdern Lndolf nnd Hein-rich zu ihrer und ihrer Voreltern Männer uud Frauen) Seelenfeligkeit demKloster Hillersleben die Dorfstätte Wüstendornstedt mit allem Zubehör,namentlich dem Stättegeld von deueu, die bei dem dortigen AblaßfesteWaren feil halten, wie das alles der verstorbene Heinrich v. Sack und ihrverstorbener Vater Ludolf dem Kloster bereits gegeben haben, das Klosterverpflichtet sich dagegen, für ewige Zeiten alle Jahre am Montag-Abendnach Lichtmeß Vigilien und am Dienstag-Morgen Messen zu halten füralle v. Sack und v. V., welche gestorben sind oder sterben werden, endlichauch, wenn in Dornstedt der Ablaß ist, alle Jahre Sonntag nach MariaHimmelfahrt auf dem Predigtstuhl vor dem gemeinen Volke ihrer zu ge-denken und für sie zu beteu.
1. 5. 1490 heißt es, daß er zur Einlösung des an die v. d. Schulen-burg verpfändeten Schlosses Alvensleben anch 1400 G. Nh. von Dr. Heyseaufgeuommen. Bereits 23. 6. 1490 verpfändet er aber 30 G. jährlichenZinses aus dem wiedereingelösten Schlosse für 500 Rh. G. an den BürgerHans Rode zu Magdeburg.
19. 8. 1490 quittiert er mit seinen Brüdern Ludolf und Heinrichdem Erzbischos den Empfang von 2240 Gold-G. Rh., wofür ihnen bisherdas nuumehr wieder abgelöste Schloß Alvensleben verpfändet gewesen.
25. 2. 1494 verbürgt er sich mit Ludolf auf Barteusleben nnd Hein-rich auf Oschersleben für die Haltung des Vertrages, als sich der Erz-bischos von Magdeburg mit den Herzögen von Braunschweig auf 20 Jahreverbindet.
9. 2. 1496 reversiert sich Dietrich v. Ribbesbüttel gegen ihn und seinenBruder Lndolf wegen des von ihnen zu Lehen empfangenen Dorfes Brumby,zwischen Erxleben und Nord-Germersleben gelegen, mit 21 Hnfen und18 Höfen und noch 3 Hnfen auf der dortigen Feldmark, 2 Teichen undeiner Mühle bei dem Dorfe und einem Holzbleck neben Erxleben.