Drittes Kapitel, Die zweite Stammreihe nach der Teilung der Linien,
51
1490 hat Werner, Heinrichs S., Othraveu (Nr. 33), seinem Vetter,sein Anteil am Zehnt zu Ost-Eilsleben für 100 G. wiederkäuflich versetztunter Zustimmung von seinem Binder Gottschalck und dessen Sohn Heinrich(Nr. 43).
1492 verkauft Werner, Heinrichs S., seine Güter in dem Gerichtezn Destedt und in den Dörfern Abbenrode, Gardessen und Areddel, näm-lich den 8. Teil, den er von seinen 1- Vater gehabt hat, wiederkäuflich anKurt (Nr. 45) und Bertram (Nr. 44) und 1497 an dieselben sein Anteilan Harbke auf 12 Jahre für 250 Nh. G.
Er hatte wohl einen nur einmal 1476 genannten (nnd Wohl vor ihmverstorbenen) Sohn Werner.
Gemahlin: Margarete v. d. Schulenburg (in der v. d. S.schenFamiliengeschichte nicht genannt).
15.
Heinrich VI, S. von Heinrich V (Nr. 6) und der Sophia v. Krammauf Hornburg (s. Nr. 17: 24. 2. 1490), Knappe, 1434 bis ca. 1473.
1434 war er ein Feind der Stadt Helmstedt, in demselben Jahrewurde er mit seinem Vater ?c. vom Herzog Heinrich auf die SalzgrafcnfchaftSchöningen expektoriert.
20. 4. 1463 erhielten die v. Schwicheldt als Treuhänder des Kurtv. Alten, Dietrich Bock v. Nordholte nnd Heinrich v. V. das SchloßLiebenberg mit Ausnahme der Klöster Wöltiugerode, Neuwerk, Georgen-berg, Frankenberg, Niechenbcrg und Ringelheim für 4812 G. vom Bischofvon Hildesheim verpfändet.
I. 10. 1469 nimmt der Knappe Heinrich auf 9 Jahre vom KlosterSt. Godehardi folgende Ländereien in Pacht: in Schwicheldt einen Kampvon 36 Morgen bei den Heitbrincken, einen Kamp von 50 Morgen aufder Maremer Höhe und 10 Morgen auf dem Schilperberg. Er gibtdafür im 1. Jahre ein Fuder Roggen, im 2. Jahre ein Fuder Hafer, im3. Jahre, wo das Feld brach liegt, nichts.
II. 3. 1470 verbürgt sich die Hildesheimische Ritterschaft und unterdieser Hinrik v. Velthem für den Bischof Ernst von Hildesheim bei denHerzögen von Braunschweig wegen der Herrschaft Hornburg.
22. 2. 1473 verkauft er dem Konvent St. Egidien in Braunschweigaus dem Schosse von Osterwieck und Roden, zu seinem Pfandschlosse undAmt Hornburg gehörig, 50 G. Nh. jährlichen Zinses für 1000 G. wieder-käuflich.
1473 verkauft Heinrich, Heinrichs S., Knappe, und Ilse, seineHausfrau, mit Konsens Güntzels Ritters und Gottschalk, seines Vettern,