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Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien.
10. 10. 1448 verleiht ihm mit seinen Söhnen Gottschalk (Nr. 16) undHeinrich (Nr. 15) sowie deren Erben und zur gesamten Hand mit Kurt, Berndund Busso v. d. Asseburg der Erzbischof 140 G. Rh. jährliche Zinsen aus demGefalle des Schlosses und der Stadt Egeln für ein Kapital von 1400 Nh. G.mit der Verpflichtung,^^ics Kapital nächste Michaelis zu Harbke oder Helmstedtoder Hötenslcben zurückzugeben. Heinrich v. Greissvogel erhält 40 G. füreinen von Ludolf gekauften Hengst.
29. 7. 1449 befindet er sich unter den Getreuhändern, denen mit denv. d. Assebnrg das Schloß Falkenstein vom Bischof von Halberstadt ver-schrieben worden ist (s. 16. 10. 1437).
10. 8. 1449 verpflichtet er sich, während der Zeit, daß er und seineErben die Burg Hötensleben inne haben, die Güter des Klosters Marien-berg im Gerichte zu Hötensleben, besonders den Hof zu Berneberge mitDiensten nicht zu beschweren.
1451 verkauft er mit seinem Bruder Günzel an einen Bürger zuBraunschweig Güter zu Gardessen.
1451 deponiert er eine Snmme Geldes beim Rat der Stadt Braun-schweig.
1452 hat ihm das Kloster Königslntter eine Mark Geldes aus demBanamte verkauft, dagegen richtet er eine Stiftung zu den wollenen Hemdender Mönche, Kirchen-Oblaten ?c. ein.
1455 hat er mit seinem Bruder Günzel für 150 vollwichtige Nh. G.dem Stifte St. Gertrud zu Braunschweig jährliche Renten, 3 M. uud 30 Sch.verschrieben, außerdem im Dorfe zu Gardessen Korn und Pfennige, dieHälfte des Zehnten zn Hemkenrode mit seiner Zubehörung im Dorfe undFelde und 4 Hufen zu Urde dergestalt, daß das Stift gegen alle Ansprücheder Debitoren, Erben und Lehenherren sichergestellt werde.
11. 6.1456 vergleicht er sich mit dem Kloster und der Stadt Schöningenwegen eines Grabens.
1457 und 25. 7. 1458 wird er gemeinsam mit seinen Söhnen Gott-schalk und Heinrich genannt.
Er war mit seinen Brüdern, aber auch mit anderen Gliedern seinesGeschlechts stark beteiligt an dem Fehdewesen seiner Zeit, zumal on derzwischen dem Erzstist Magdeburg und den Markgrafen von Branden-burg in dem 2. und 3. Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts ausgekämpftenFehde, bei welcher es sich wesentlich darum handelte, den Gütern der Gegnerund ihrer Untertanen allerlei Schäden zuzufügen und sich dabei fürempfangene Verluste schadlos zu halten. So beschädigten 15. 10. 1413/4Heinrich und Ludolf mit den v. Werberge und ihren Helfern das DorfGarlipp mit Brand und Raub lind richteten einen auf 306 M. geschätzten