Wissenschaftliche Seiheftezur Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins.
Heft 1 — 36 zum Preise von je V,3V
I. Nl'ihe. Heft 1, Der S-Nnsug voll M. Trautinann. — Der „Unartig Teutscher Sprach-
veiderber" (IVäLi mit einer Vorbemerkung von H, Riegel. — Mitteilnugenüber Bücher und Zeitschriften von E> Lol> incyer.
2. Eine Rcktorrede über die Geschichte der neuhochdeutschen Lexikographie. VollI. E. Wackernell — Die Wiederbelebung atter Worte. Von Kart Müller.
— Andeutungen über das Wesen der Sprache aus Gnind der neuerenPsychologie. Von Th. Imme. — Zur S-Frage. Von L. Tobler undK. Schefsler.
S. Freindwörter und Wörter deutschen Stammes in der nieder!. Sprache. BonK. Franke. — Kulturgeschichtliches iu unserer Sprache. Bon G. Blum-schein. — Arminins. Bon G. Kossinna. — Noch einmal der S-Unsng.Von M. Trantinanii. — Kleinere Miiteilungen von Nagl, Sahla, Sndhoff.t. Kulturgeschichtliches iu unserer Sprache. Von G. Blninschein (Schluß«. —Auch ein Fortschritt. Von Fr. Feh l e. — Fremdwörter und Wörter deutschenStammes in der nieder!. Sprache. Bon K. Franke (Schluß). — Noch ein-mal zur S-Frage. Von 5k. Schefsler.
S. Auch eilie Tagesfrage. Die Stellung des Zeitwortes nach und. VonJoh. Pöschet. — Ein Wort zu der Abhaudluug „Fremdwörter und Wörter"usw. von Gödel.
II. Reihe. 6. über die Entstehung unserer Schriftsprache. Voll Friedrich Kluge. — Sprach-
gebrauch uud Eprachrichtigkeit. Von Otto Behaghel. — Üntersuchuugeuüber die Häufigkeit der Wortformen der deillichen Sprache. Bon G Amsel.7. Griinmelshaaiens Schrift „Pralerey und Gepräng mir dem Teutschen Mtchel"(1U7S> mit Anmerkungen herausgegeben von Ferdinand Khult.
3. Die deutschen Namen der Wochentage sprachgeschichtlich erläutert. I. BonFriedrich Kluge. — Universitätsvorlesuiigeii in denlscher Sprache. ChristianThoniasins, seine Vorgänger und Nachfolger. Bon Richard Hoderinan n. —Das Gebiet der Sprachgesetzgebung. Bon Theodor Gärtner.
S, Die Bereicherung des Wortlchatzes unserer Mnttersprache. Bon HermannDunger. — Die Stellung des Zeitwortes nach -und-. Von Aibert Heintze.
— Bemerkung dazu von Johannes Pöschel.
10. Deutsches Reich uud Deuischer Kaiser. Von O. Sch rader. — Die Mmid-art im Spiegel der Schriftsprache. Von Th. Matthias.
III. Ncihc. 11. Die Deutschen und das Meer, eine sprachlich-geschichtliche Betrachtuug.
Von O. Schrad er. — Die Deutsche Sprache in deu Ostsec Provinzen. VonEduard Eckhardt.
12/13. Das Sprachleben in der Muudart. Bou Hermann Wunderlich. — Diefremden Bestandteile im englischen uud im deulschen Wortschatz. Von KarlLulck. — Geschichte nnd Sprache. Von Theodor Matthias. — Sprach-entwickluug und Eprachbewegung bei den uordgerinauischeit Böllern. VonEngen Mogk.
14/1S. Der verhüllende oder euphemistische Zug in unserer Sprache. Bon KarlSchefsler. — Zur Lehre von der deutscheu Wortbildung. Bon OttoBehaghel. — Unsere Muttersprache uuter Fremdberrschast. Von ArthurFrederkiiig. — Die Nachsilben -chen uud -lein. Von Theodor Gärtner.16. Gutachten und Berichte über die Schrist „Deutsche Biihuensprache" (18S3) nnddie Stellung des A. D. Sprachvereins zu dieser und zu deu auf Gewinnungeiner einheitlichen Aussprache des Schriftdeutsch?» gerichteten Bestrebungen.Bon O, Brenner, K. Erbe, Fr. Kluge, Herin.Päu l, Josef Seemül ler,O. Behaghel, Edw. Loh m eher.
17/18. Geschriebenes uud gesprochenes Deutsch. Voll Otto Behaghel. — Zurdeutschen Wortstellung. Bou Otto Behaghel. — Das -e im Dativ derEinzahl männlicher nnd sächlicher Hauptwörter. Vou Otto Behaghel. —Zum Wortlaut der politischen Reden BiSmarcks. Von Otto Behaghel.13. Plaudereien über das Binde-Z. Von Otto Sarrazin. — Wie erklärt undrechtfertigt es sich, daß die Abwehr der Fremdwörter in der deutschen Sprach-pflege der Vergangenheit wie der Gegenwart eine hervorragende Rolle spielt?Voll Paul Pietsch.
(Fortsetzung auf nächster Seite.)