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Über die Verbindung des wissenschaftlichen Geistes mit dem Geiste der Frömmigkeit bey Unterweisung der Jugend : eine Rede gehalten auf Veranlassung einer Schulfeyerlichkeit im Königlichen Gymnasium zu Düsseldorf den 30. December 1817
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die, welche die stärkeren Seelen als Kampfpreisdavon tragen zum Lohne dafür, daß sie beherztdie Frucht der Erkenntniß brechen und davongenießen, ohne sich damit zu übersättigen;daß, um Gutes vom Bösen, den Schein vondem Wesen unterscheiden zu lernen, sie ohntsich in die Geschäfte, Leiden und Freudender Welt zu verstricken, Theil daran nehmen,um sich zu unterrichten, wie es dabey zugeht;dafür, daß sie selbst nicht scheuen, in die schau-berichten Grüfte labyrinthischer Lehrgebäudehinabzusteigen und die mannichfaltiqen theilsschreckenden, theils verführerischen Traumbildeiund Wahngestalten, die daselbst Hausen, nichtfliehen, sondern entlarven; daß sie die Qualendes Zweifels nicht meiden, sondern dulden undüberwinden; dafür, daß sie dieses alles thun,einzig und allein, um von dem, was zu ihremFrieden dienet, das ihnen inwohnenve Gefühlzur Einsicht zu erheben.

Die kindliche unwissende Einfalt gleichetder glückseligen Unschuld im Paradiese; diemännliche und gelehrte Einfalt gleichet derschuldlosen Seligkeit im Elysium. Wenn nunder Heiland den himmlisch,'» Vater dafür prei-set, daß er die köstlichsten Wahrheiten den Klu^gen und Weifen verborgen habe: so versteheter unter diesen ohne Zweifel nicht die, welche