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Über die Verbindung des wissenschaftlichen Geistes mit dem Geiste der Frömmigkeit bey Unterweisung der Jugend : eine Rede gehalten auf Veranlassung einer Schulfeyerlichkeit im Königlichen Gymnasium zu Düsseldorf den 30. December 1817
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wirklich weise und klug sind, sondern die, wel-che sich einbilden es zu seyn ohne es zu seyn;und wenn er die Armen am Geiste selig prei-set. weil das Himmelreich ihre sey, so schließeter von diesem gewiß nur die aus, welche sichmit eitelein Wissen aufblähen, nicht die, welchezur Nahrung für ihre Seele oie erquickendeMilch des Glaubens mit dem stärkenden SaftederErkenntnißfrucht gemischt haben. Ja! wird,wie die Schrift sagt, im Himmel mehr Freudeseyn über einen Sünder der Buße thut, alsüber zehn Gerechte, die derselben nicht bedür-fen: so werden auch die Segnungen des imedlen Kampfe errungenen Friedens mit Gottgrößer seyn, als des kampslos gewonnenen.

Diese Auslegung, welche ich wage, jenenanbetungswürdigen Worten unseres Herrn undMeisters zu geben, würde, wie ich mir schmeichle,wenn er sie vernehmen konnte. Einem nichtmißfallen, vor dem gewiß unser Aller Geistsich beuget, ich meine den Franz Baeo vonVerulam.Oberflächliches Wissen führer voi»Gott ab, tiefgeschöpftcs führt zu ihm zurück," Das ist von des brittischen Weisen Weis-heitssprüchen der berühmtesten einer. Von derersten Halste desselben sehen wir die Bestäti-gung, wohin wir blicken, von der zweyten un-ter andern im Sokrates. Was das delphische