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Über die Verbindung des wissenschaftlichen Geistes mit dem Geiste der Frömmigkeit bey Unterweisung der Jugend : eine Rede gehalten auf Veranlassung einer Schulfeyerlichkeit im Königlichen Gymnasium zu Düsseldorf den 30. December 1817
Entstehung
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HM der wissenschaftlichen Erkenntniß an sich,'liicn Wtrth nicht ab, meinen aber, daß es fürden Menschen etwas Höheres gebe, was durchsie leicht verloren geht. Gott, fahren sie fort,nennt sich in der Schrift einen verborgenenGott, der in einem Lichte wohne, zu dem Nie-mand kommen könne. Betrachtet ihr daher, sa-gen sie weiter, dieNatur und das Menschenlebenbloß wissenschaftlich: was erblicket ihr? nichtGott, sondern nichts weiter, als blindwirkendeNothwendigkeit dort; nichts weiter als Zufallund Verhangniß hier. Wer Gott amHimmel oder auf Erden suchet, wer Gott übersich und um sich suchet; wer ihn anderswo su-chet, als in sich, dem widerfahrt, was jenemVerirrten, da er verzweifelnd ausrief: gehe ichnun stracks vor mich, so ist er nicht da; weicheich zurück, so spüre ich ihn nicht. Gott schauenwie die Schrift sagt, werden die, welche reinesHeizens sinv, nicht ihn schauen werden daherdie, welche nur scharfes Verstandes sind, nichtdie, welche tägliche Beschäftigung verwöhnt,für wahr und wesenhaft nur das zu halten,was sie begreifen können, nicht die. welcheüber Erforschung der wirkenden Ursache dieBetrachtung der Endursache versäumen; nichtihn schauen werden die, welche ungezähmterWißbegierde und dem wilden Trosse der sie.begleitenden Leidenschaften preis gegeben

B.