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Über die Verbindung des wissenschaftlichen Geistes mit dem Geiste der Frömmigkeit bey Unterweisung der Jugend : eine Rede gehalten auf Veranlassung einer Schulfeyerlichkeit im Königlichen Gymnasium zu Düsseldorf den 30. December 1817
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Die Entdeckungen, welche sie in der Lehre vonden Größen und den Zahlen machten, verhalfenihnen zur richtigen Einsicht in ven Bau unseresSonnensystems, über welchen sie dieselde Lehrevortrugen, welche zweytausend Jahie später Co-pernicus von neuem erfand. Die Jr>ee von derUnermeßlichkeit des Weltgebäudes, in welchemdie Erde mit allen ihren Herrlichkeiten wie einPunkt verschwindet, gab ihuen von der Ohn-macht, Schwäche und Niedrigkeit des Mcnschenals eines Sinnenwesens ein so tieses Gefühl«daß sich daraus das Bewußtseyn der siltlicheirHoheit desselben mit einer Klarheit und Stär-ke eutwickelte, wie es sich so früh bey keiner an-dern Philosophenschule findet. Die Rn'nheitihrer Sittenlehre und die Strenge ihrer Zuchthatte einzig zur Quelle die Fortschritte, welchesie in der Sternkunde gemacht hatten, und dieglückliche Berbindung, die sie zwischen dem Wis-sen und dem Handeln stifteten.

Ferner möchte ich gegen jene Behauptungin Erinnerung bringen, was die Schrift sagt.Woher kömmt denn die Weisheit, sagt dieSchrift, und wo ist die Stäte des Verstandes?Sie ist verholen vor den Augen aller Lebendi-gen, auch verborgen den Vögeln unter demHimmel. Die Verdammniß und der Tod spre-chen: Wir haben mit unsern Obren ihr Gerücht