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So geHort z. B. der Rißling in den meistenWeinpflanzungen am Rhein, nach jener Einthei»lung, allerdings unter die erste Sectivn der nie»drigen Reben.
Aber welch ein bedeutender Unterschied ist da«gegen nach der Versicherung eineS sachverständigenBeobachters *) schon in den vom Rheinthal nichtweit entfernten Rißling-Pflanzungen an der Moselwahrzunehmen.
Dieselbe Rißlingrebe, welche an den Gebir»gen deS RheingaueS arm an Holz und starkenWurzeln ist, und deßwegen beim Schnitt überallkurz gehalten werden muß, wächst an der Moselso üppig, daß ein gewöhnlicher Stock 7 Bogen»reben und, wo möglich auch noch 7 Zapfen dazuerhält, und in manchen Orten, z. B. in Graach,dfterS eine Hohe von 14—15 Fuß erreicht, so daßman genöthigt ist, bei der Leese hohe Stühle oderBockleitern zu gebrauchen, um die hochhängendenTrauben herabholen zu tonnen.
Auch in dem Mergelboden der Rißlingpslan»jungen am Neckar wächst diese edle Rebe weitkräftiger, als am Rhein, und nicht selten findetman schon an dreijährigen Stocken 6—7schühigeRuthen.
Noch üppiger als der Rißling treibt der Ort,lieber, welchen der gedachte Entwurf ebenfalls
Stehe den kleinen Rlßllng von Carl Girlz S. 2Z.