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1 (1983)
Entstehung
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schon durch die oben angeführten Gründe gerecht-fertigt erscheinen.

Endlich verdient noch der neueste Versuch einersystematischen Anordnung der vorzüglichsten in denRheingegenden cultivirten Varietäten deS Wein«stockS von Herrn Professor Dierbach in Heidelberg,welchen ein von vr. Schlechtendal herausgegebe-nes Journal für die Botanik „die imIII. Bd. S. 142 u. f. f. enthält, einer besondernErwähnung.

Der Herr Verfasser theilt die Formen derWeinrebe zuvorderst nach der Größe und HöhedeS Wachsthums in 2 Sectionen:a) niedrige (kumiliore»),d) hohe (elstiores).

Zum weitern Unterscheidungszeichen wählt er,wie Mezger, die Form der Beeren, und als letztesTrennungsmittel nimmt er die Güte deS WeinS an.

In letzterer Beziehuug bemerkt er selbst ganzrichtig, daß daS, »vaS davon in seiner Abhandlungvorkomme, als rein brtlich betrachtet werden müsse,weil Trauben-Sorten, die am Rhein ein sehrschlechtes Getränk liefern, in wärmeren Gegendenein ganz vorzügliches gewähren können.

Denselben bedeutenden Einfluß, welchen cli-matische Verhältnisse auf daS Produkt deS Wem»stockS ausüben, äußern aber auch nach bewährtenErfahrungen, Lage, Bvdenbeschaffenheit und Er-jiehungsart auf dessen Wachsthum.