55
die Ungleichheit auffallend ist. Um den Umfangund die Form der regelmäßigen Beerbn zum rve»nigsten relativ bestimmen zu können, scheint eS an-gemessen, die von Metzger *) angenommenen Gro«ßen beizubehalten, welche ausgemittelt werden, wennman die länglichten Beeren von der EinfügungdeS Beerenstiels bis zur Narbe, die runden aberentweder ebenso, oder von einer Seite zur andernmißt.
Kleine Beeren kann man bann solche nen«nen, deren Durchmesser in der Regel nicht über
4Linien, Würtemb. Decimalmaaßes *'), mitt-lere, wenn diese 5—5j Linien, große, wennsolche 6—6j Linien, und sehr große, wenn er7 Linien und darüber beträgt.
UebrigenS ist eS vergebliche Mühe, wenn mandie Große der Beeren von jeder einzelnen Rebenartgenau nach Linien bestimmen will, denn bekannt»lich bringt die Witterung und der Standort derRebe bedeutende Veränderungen in dem gewöhnli-chen Umfange der einzelnen Trauben-Sorten hervor.Wenn aber gleich dieser Charakter nicht mit mathe«matischer Gewißheit bestimmt werden kann, so ister wenigstens relativ immerhin wichtig, weil dieGroße der Frucht auch in Beziehung auf die Güteund Menge ihres ProductS sehr zu berücksichtigen ist.
Der Rheinische Weinbau von Johann Metzger. S.oben.
") Der Würtemberg. Decimal-?»ß zu «o Zollen, ver-hält sich zu dem alten Pariser Fuß wie 1Z7 »u 144.