41
wie z. B. bei der Petersilien-Rebe, so ist dasBlatt
zusammengesetzt*). Tab .il.
Die Ducht am Grunde des Blattes unter-^scheidet sich ebenfalls durch den Winkel, den ihrezwei Seiten machen, und durch den Grad ihrerAusdehnung; aber auch diese wechselt nach unsernBeobachtungen, ebenso wie die Zahl der Lappenbei vielen Arten an einem und demselben Stock,und die Form der Grundbucht ist daher ebensowe-nig, wie jene der Lappen ein konstantes Merkmal.
Der Rand der Blätter ist in der Regel einge-faßt, mit einerlei oder zweierlei Reihen Zähne,die sich mit einer etwas knorpeligen Spitze enden.
Bei einigen Varietäten sind die Zähne kurz,breit und abgestumpft. Bei andern mittelmägigund gespitzt, bei einigen sehr schmal und zugespitzt.Bei zweierlei Zahnreihen sind die einen Zähnekleiner, in geringerer Zahl und wechseln mit ein-ander.
Die Länge der Zähne ist gewöhnlich im Ver-hältnisse zu jener der Lappen. Die OberflächedeS Blattes gibt in gewisser Beziehung wich-tigere Charaktere als sein Rand.
«) Es ist auffallend, daß Elemente diese Blattform,die doch verschieden von der blos handfirmigen ist,nicht berührt, obgleich er die vitis Iscinioss l^in.(Petersilien-Rebe) sS. 66- Anm.Z als Beispiel desWechsels der Vlattsorm an einer Neben-Sorteangeführt.