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Alle diese Farben erstrecken sich gewohnlich inStreifen^ »reiche der Länge nach bis an die Spitzefortlaufen, vorzüglich das Rothe und Braunrothe.
Der untere Theil des Rebholzes hat kleine,schwärzlich runde Flecken, die Sctiattirung an dem»selben, so wie die Farben selbst, ändern sich manch,mal nach dem Alter des Weinstocks, dem Boden,der Lage u. s. w. übrigens zeigt sich bei genauerBeobachtung, besonders zur Zeit der Traubenreife,daß sie bei ganzen Familien charakteristisch sind.
Dem jungen Rebholze und dem Knoten derRebe entsprossen
5) die Augen oder die Knospen.
Sie sind eine Fortsetzung der Rinde, des Hol-zes und deS MarkeS. Während des WinterS sindsie in drei oder vier lederartige Blättchen einge»hüllt, deren Farbe auf der Oberfläche der Farbeder Rebe gleicht, auf der innern Seite aber in'sGrünlichte fällt.
Unter dieser ersten Hülle befindet sich noch einezweite, die aus einem wollcgten Stoffe gebildet ist,lichtrrth von Farbe, und besonders dicht in demobern Theile der KnoSpe.
Bei der ersten Frühlingswärme fängt dieseBlatthülle, die man oft uneigentlich Knospenkelchnennt, an, sich zu offnen, und fällt ab, sobalddie Knospe zu treiben beginnt. Die KnoSpe, diesich das folgende Jahr entwickelt, sitzt immer ander Basis eines Blattes. Ist die Knospe vor ih-rer Entwicklung zugespitzt, so bringt sie blos Holz