Druckschrift 
1 (1802)
Entstehung
Seite
124
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!2H Siebentes Stück.

Mit Kalb- und LammAeisch, Tauben,Capaunen, alten fetten Hühnern:c. kann maneben so verfahren.

2. Pastete von Haringen.

Man nimmt acht Stück Haringe, sie müs-«scn aber frisch und vier und zwanzig Stundenin Milch gewässert seyn, schneidet sie von ein-ander und trocknet sie ab. Dann macht maneineKarpfcn- oder Hecht-Farße (Nr. 25) dochohne Salz, bestrcicht damit die Haringsseitenund rollt sie auf. Dann streicht man etwasFarße auf die Schüssel und rangirt die Haringehinein, bestreicht sie oben wieder mit Farße,bedeckt sie dann mit einem rund geschnittenenBüttenpapier. Hienachft wird eine Decke vomButterteig darüber gelegt und sie werden nunim Ofen gahr gebacken. Beym Anrichten wirdeine mit Citrone abgeschürfte Coulis-Sauce dar-über gegeben. Daß alle Gräthen vorher sauberaus den Haringen müssen genommen werden,bedarf hier weiter keiner Erinnerung.

Pastete vom Hecht und Karpfen.

Sie wird wie Nr. 2. bereitet, nur mitdem Unterschied, daß die Filets vom Hecht,

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