Druckschrift 
1 (1802)
Entstehung
Seite
121
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L. Von warmen Pasteten. 121

Vor dem Anrichten schneidet man sie auf undgießt oben auf starken Coulis, der mit einemGlase Champagner und einem Glase Rhein-wein kurz gekocht ist. Die übrige Sauce wirdzur Tafel gegeben.

L. Warme Pasteten von Nepphühnern,vom Capaun, Calcun.

Sie werden wie (No. 1.) bereitet.

Z. Warme Pastete von Wald-schnepfen.

Man nimmt vier Schnepfen aus, undbratct sie saftig ab. Die Magen wirft manweg, und von dem Uebrigen macht man Farße.Wenn das Inwendige der Schnepfen gehacktist, so schneidet man von einer Schnepfe allesFleisch ab, hackt es fein, mit ^ Pfund Rin-dermark, mengt alles dieses zusammen, thutein Rührey von sechs Eyern, für 6 PfennigeMilchbrot nebst Gewürz, Salz und Pfeffer da»zu und arbeitet alles recht tüchtig durch einan-der. Dann tressirt man eine Pastete, schnei,det die Schnepfen in schöne Stücke. Die Rük-ken werden gestoßen, und es wird davon eineSauce, wie beym Salmy, gemacht. Zuletzt

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