Druckschrift 
1 (1802)
Entstehung
Seite
118
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ü8 Siebentes Stück.

brennt es mit zwey Quart kochendem Wasserund ^ Pfund Butter zu einem festen Teig an,tressirt davon einen Topf, bestreicht ihn inwen-dig unten und an den Seiten mit Farße. Nunwird der kalte Schinken hineingelegt, erwird auch mit Farße bestrichen, mit Ci-tronen - und Sveck - Scheiben belegt. Manmacht nun cinen Deckel darauf, giebt der Pa-stete ein schönes Ansehn, bestreicht sie mit Ey-ern, bedecktste mit Bntterpapier und backt sievier bis fünf Stunden in einem heißen Backo-fen bey guter Couleur ab. Ist sie kalt; somacht man gehackten Aspie (Nr. i z) darüberund belegt sie mit Citronen-Scheiben.

2« Kalte Pastete vom Reh.

Schneide die Filets aus der Keule undspicke sie wie Friandeau und laß sie dann mitButter aus dem Feuer steif werden. Dannmache eine Farße von Nehfleisch, PfundLnftspcck, ^ Pfund magern Schinken, feinenKrautern, Gewürz, Salz, Schalotten, undEyern. Dann bestreiche ein Casseroll mit But<ter. Belege sie mit dem angebrannten Teig wieNr. i, inwendig Speckscheiben, dann Farßedarauf. Nun wird der Friandeau auf der Speck-seite darüber gelegt und mit Farße bedeckt.Alsdann wird der Deckel von Teig darauf ae-

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