Druckschrift 
1 (1802)
Entstehung
Seite
36
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z6 Erstes Stück.

folgenden Tagen wieder ab, und fangen ersedann wieder an, fett zu werden. Ich habeselbst die Erfahrung gemacht, weil sich's traf,daß ich das Federvieh oft nicht zu der bestimm-ten Zeit verbrauchen konnte, daß es drey Mahlfett und drey Mahl mager wurde.

Im Fußboden des Kastens müssen Spros>sen liegen, statt des Bodens, damit der Mistdurchfallen kann. Der Kasten muß an jedemMorgen gereinigt werden. In einer kleinenKrippe wirb ihnen das Futter gereicht.

Ausgewachsene Puter, Enten, Gänse :e.können wohl vierzehn Tage fressen, sie werdenalsdann so schon weiß und fett, wie Capaunen.Wird man bey der Fütterung gewahr, daßdas Federvieh laxirt, so mengt man das Futtermit mehr Schrot an.

Beym Schlachten des Federviehes mußbesonders dahin gesehen werden, daß die Gur-gel und Luftröhre dicht am Kopfe gut durchge-schnitten wird, damit es ausbluten kann, sonstwird es roth. Dann muß es warm, saubergepflückt werden. Ist dieß geschehen, so giebtman ihm ein gutes Ansehn, drückt die Keulenzurück, bewickeltes mit Papier und Bindfaden,und hängt es an die Luft, damit es mürbe wird.

Vom