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Erstes Stück.
Braten muß oft mit Butter begossen werden,und wird auf diese Art saftig. Wenn er, an-fangt zu rauchen, so ist er gahr.
Man kann auch in einem Casseroll, wsoben und unten Feuer ist, braten. Es ist aberhierbey eine fortgesetzte Aufmerksamkeit erfor-derlich , damit das Feuer weder zu'rasch, nochzu wenig brate; denn im ersten Falle brenntsowohl der Braten, als die darunter befindlicheButter an, und er wird bitter, im zweytenFalle zieht sich aller Saft aus dem Fleische, undes wird bloß gahr. Die erste halbe Stundemuß er mit der Butter braten, alsdann mußman ihm Couleur geben, und ihn mit seinemeigenen Jus begießen.
Auch im Bratofen kann man braten, al-lein diese sind selten zweckmäßig gebaut. Manwird fast eben so viel Holz, als zu einem Bra-ten am Spieße nöthig haben. Es ist bey demBraten im Ofen eine doppelte Aufmerksamkeiterforderlich. Gießt man beym Begießen desBratens, einen Löffel voll Butter vorbey, soerzeugt man dadurch im Ofen einen Dampf,wovon der Braten einen sehr widrigen und bit-tern Geschmack annimmt. Hat man dieß Ver-sehn begangen, so kann man es nur dadurchwieder gut machen, daß man den Ofen mitStroh ausbrennt, und auf den Boden Lehm,Sand oder Salz legt, und so das Fett wieder
aus-