ben Tage geschlachtet ist, weil dieses einen dop-pelt starken Bouillon giebt, und hauet es inStücken;- sechs alte fette Hühner, die soeben geschlachtet und abgebrühet sind, und zer-malmt sie. Beydes wascht man ab, setzt esin einem großen verzinnten Kessel mit kaltemWasser ans Feuer, schäumt es sauber ab, undläßt es so drey Stunden kochen. Dann hauetman 24 Pfund Kalbfleisch von der Keule, demHalse und dem Beinknochen entzwey, wascht esab, und legt es zum Rindfleische hinzu. Dannwirft man Metze Zwiebeln,'6 Stauden Sel-lerie, einige gelbe und einige Petersilien-Wur-zeln, ^ Kopf Savoyer- und ^ Kopf weißenKohl, wohlgereinigt und gewaschen, dazu,nebst 1 Loth.Pfeffer, ^ Loth engl. Gewürz,Loth Nelken, einer Klaue Jngber und eini-gen Lorberblättern. Dieß läßt man zusammenwieder drey Stunden, nachdem es abgeschäumtist, kochen. Beym Sachtkochen darf der Bouil-lon niemahls gerührt werden, damit er klarbleibe. Nun wird das ausgekochte Fett abge-füllt, der Bouillon durch ein Tuch gegossen,der Kessel gereinigt, und nun muß er auf ra-schem Feuer kurz gekocht werden, bis er an-fängt seimicht zu werden. Dann gießt man ihnin ein verzinntes Casseroll und läßt ihn beyfortgesetztem Rühren mit einem hölzernen Löf-fel, auf gelindem Feuer ganz kurz kochen, bis
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