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Ueber das Einmachen.
Deckel und Steine ab und bedeckt sie mit dem ausgewäs-serten Tuch auf's neue. Wenn man die Bohnen aufdiese Art reinlich behandelt und sich das fleißige Nach-sehen nicht verdrießen läßt, halten sie sich sehr lange.Man muß aber junge Stangenbohnen von der Art derbreiten Schwcrtbohnen dazu nehmen. Die Kochart der-selben findet man unter der Rubrik Gemüse angegeben.(Man thut wohl daran, die Bohnen statt des gewöhnlichenAbziehens, mit einem scharfen Messer ringsum fein abzu-schneiden, damit gar keine Fasern mehr daran bleiben.)
817. Gesalzene Bohnen einzumachen.
Hierzu wählt man ganz junge sogenannte Schwert-bohnen, zieht die Fäden ab, schneidet sie sehr fein undmengt sie mit Salz. Auf jeden starken Korb Bohnenrechnet man 5 Pfund Salz. Man drückt sie darauf ineinen Steintopf oder auch in ein gutes Faß ein. Wäh-rend des Eindrückend wird auch noch Salz dazwischengestreut. Oben auf legt man Weinblätter und beschwertsie mit einem Deckel. Nach 3 Wochen wird sich eineHaut darüber gezogen haben, die man mit den Wein-blättern abnehmen muß, und bedeckt sie dann mit einemreinen Tuche, das rings herum gesteckt wird, zuletzt dannden mit Steinen beschwerten Deckel. Vor dem Gebrauchemuß man aber wenigstens alle 14 Tage darnach sehen,das darauf liegende Tuch auswaschen, Deckel und Steinereinigen. Fängt man an, davon zu gebrauchen, so ge-schieht dieses Geschäft bei dem jedesmaligen Heraus-nehmen einer Portion- Wegzuwerfen hat man von dendieser Art behandelten keine nöthig, da sie sich sehr guthalten und nie faulen. Beim Eindrücken der Bohnenlegt man nicht zu starke Gurken zwischen jede Lage, ss -hat man gute Salzgurken ohne alle Mühe, bnm ss. aus-nehmcn werden sie in der Mitte durchgeh Neu, V,Tag in Essig gelegt; man gibt sie zu Ochse., 'ch oderschneidet sie in Kartoffelsalat.