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Ueber das Eminachen.
806. Senf-Gurken einzumachen.
Wenn die Gurken geschält und ausgehölt sind, wer-den sie tüchtig gesalzen und 24 Stunden sieben gelassen,alsdann eine jede Hälfte mit Nelken gespickt und in denTopf gelegt; eine Lage Gurken, dann etwas gelbe, ganzeSenfkörner und geschälte Chalottcnzwiebeln dazwischengestreut. Der Topf darf nicht angefüllt werden DerEssig wird kochend darüber gegossen. Er wird dreimal inZwischcnräumen von 8 Tagen gekocht.
807. Spargeln in Essig einzumachen.
Die Spargeln werden, so wie sie weich sind, abge-brochen, rein geputzt, im Salzwasser nicht zu weich ge-kocht, in kaltes Wasser gethan, auf ein leinenes Tuchgelegt, damit sie gut darauf abtrocknen, und nun lagen-weise in ein Glas gethan, 24—30 Pfefferkörner, 2 Stück-chen Knoblauch, 2 Lorbeerblätter, 1 kleine weiße Zwiebeldazu genommen, mit abgekochtem Essig kalt aufgefüllt,mit einer Blase und Papier zugebunden und an einenkühlen Ort hingestellt.
808 Wein-Kirschen einzumachen auf diegewöhnliche Art.
Nachdem man die Stiele aus den Kirschen gerupfthat, thut man sie in einen, steinernen Topf oder einporzellanenes Gefäß; sind es ungefähr 2 Pfd. Kirschen,so läßt man 1 Schoppen Weinessig mit Zimmt, Nelkenund 3/» Pfd. Zucker sieden. Dies schüttet man über dieKirschen und läßt sie dann zugedeckt stehen. Den folgendenTag gießt man den Essig ab, macht ihn kochend undschüttet ihn wieder über die Kirschen; dieses Ver-fahren wird am dritten Tage nochmals wiederholt;dann bindet man sie mit Papier zu, sticht oben Löchel-chen hinein und bewahrt sie auf.
809 Zucker-Gurken.
Man nimmt nicht zu große Gurken, schält sie, machtdie Kerne heraus, und schneidet sie in länglich dicke