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Ueber das Einmachen.
mit dem Löffel schnell heraus, in einen steinernen Tops,gießt den Essig kochend darüber, fügt in den Topf nochetwas Dill hinzu. Zur guten Erhaltung der Gurkenist es nöthig, daß der Topf nie ganz voll gefüllt wird,der Essig gut darüber geht, und mit einem Schiefcrstein-chen.leicht beschwert wird. Hat man die Gurken ver-braucht, so nimmt man den Essig davon zu Salat; dasGewürz wird getrocknet und zu sauren Speisen verwen-det, beides schmeckt sehr gut, und auf diese Art kommendie Gurken nicht theuer.
791. Essig-Gurken einzumachen.
Man legt kleine Gurken in eine Schüssel, bestreutsie dick mit Salz, schüttet ein wenig Wasser darüber,und läßt sie 24 Stunden stehen, während man sie öftersumwendet. Nachher läßt man in einer Kasserole odereinem neuen ausgebrühten Topf 2 Schoppen gutenWeinessig, ungefähr mit 30 Pfefferkörnern, 30 Nelkenund 8 Lorbeerblättern sieden. Dann trocknet man dieGurken mit einem reinen Tuche ab, gießt den Essig dar-über und deckt sie zu. An den zwei folgenden Tagen wirdder Essig abgeschüttet, dann wieder siedend dazugethan.
792. Essig-Gnrkcn einzumachen auf kürzere Art.
Man wascht die Gurken, trocknet sie ab, thut sie ineinen steinernen Topf, worin man etwas Salz, Pfeffer-körner, gute Nelken und Lorbeerblätter gestreut hat;dann legt man eine Parthie Gurken ein, streut wiederGewürz darauf, und so fort. Dann schüttet man soviel kalten Essig dazu, daß er über die Gurken geht,beschwert sie und hebt sie auf. Um zu verhüten, daßder Essig Cahnen bekomme, binde man in ein Läppchengrünes Senfmehl, und lege es oben auf die Gurken.Dieses Verfahren ist sehr gut.