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Ueber das Einmachen.
Zucker abgegossen und so dick als Syrup eingekocht und,wenn er nachher wieder dünner geworden sein sollte,nochmals gekocht.
779, 78N, 78 l, 782, 783, 784, 785, 786, 787. Zwetschen,Heidelbeeren, Aprikosen, Pfirsiche, Pflaumen, Reine-clauden, Kirschen, Johannisbeeren und Himbeerenohne alle Zuthaten einzukochen, welche Obstarten
man im Winter zu Kuchen verbrauchen kann.
Zeitige Zwetschen oder sonst von oben angeführtenObstsorten werden abgetrocknet, die Stiele ausgebrochen,welche dann mit Schweinsblasen fest zugebunden werden.Die Bouteillen werden mit etwas Stroh umwickelt undund mit dem Obst die trocknen Bouteillen ganz voll angefüllt,in einen Kessel voll kaltes Wasser gestellt, so daß sie zweigute Fingerbreit oben außer dem Wasser stehen. Auf denBoden des Kessels und zwischen die Bouteillen muß manetwas Stroh thun. Man läßt nun das Wasser nachund nach heiß werden, und wenn es anfängt zu kochen,so läßt man es nur noch ungefähr ^ Stunde auf demFeuer, alSdann hebt man den Kessel sammt Bouteillenab, läßt diese im Wasser stehen, bis letzteres erkaltet ist,worauf die Bouteillen an einen kühlen Ort oder auchSchrank gestellt werden. Die ersten 3 Wochen müssensolche täglich einmal umgcrüttelt werden, dann halten siesich sehr lange. Im Kochen hebt sich die Blase auf derBouteillc, dann streicht man sie mit nassen Fingern,worauf sie zusammen fällt. Man muß sich eigne Bouteillenanschaffen, die weite Oeffnungen haben. Sie dürfen nichtgar zu groß sein, denn wenn einmal aus einer BouteilleObst herausgenommen ist, so hält sich solches nicht mehrlange in der Bouteille, und muß in ein Paar Tagenauch verbraucht werden. Kirschen kocht man eben soein, nur kann man hierzu ganz gewöhnliche Bouteillenmit engen Oeffnungen benutzen.