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Ueber das Einmachen.
alle Tage in einen Kessel ablaufen, ihn unter sich kochenund gebe der Frucht, ohne daß sie in den Kessel zu demandern Zucker kommt, frischen Zucker. So verfährt man5 Tage, den 6. und 7. Tag läßt man sie mitkochenund über Nacht stehen, den andern Morgen füllt mansie in Töpfe. Diese Frucht ist sehr mühsam aber auchsehr gut. Zu 120 Stück großen Reineclauden brauchtman 4 Pfund Zucker. Auch etwas feiner Zimmt wirddem Zucker beigegeben. Aprikosen werden auf dieselbeArt eingemacht, nur daß sie nicht über Nacht in kochen-des Wasser gelegt, sondern gleich weich gekocht werden.
776. Sauerkirschen einzumachen.
Von recht reif gewordenen Sauerkirschen werden dieSteine herausgenommen; im Uebrigen behandelt mansie ganz wie die Erdbeeren, nur werden sie etwaslänger gekocht.
777. Stachelbeeren einzumachen.
Von Stachelbeeren, die nicht viel größer sind alsvolle Zuckererbsen, pflückt man Stiele und Butzen ab,kocht zu einem Pfund der Beeren V 4 Pfund Zucker mit'Wein, etwas ganzen Zimmt und Zitronenschale, worinman hernach die Stachelbeeren weich kochen läßt und siein Gläser verwahrt. Man verbraucht sie zu- Kuchen,gibt sie in einer Weinsauce mit Hühnern rc. Will mansie zu Braten geben, so drückt man beim Gebrauchetwas Zitronensaft darauf.
778. Welsche Nüsse einzumachen.
Man durchsticht die welschen Nüsse 8 bis 14 Ta gnach Johanni, wenn der Kern noch weich ist, einigem amit einer Spicknadel, legt sie 10—12 Tage, unter öfte-rem Abgießen, in kaltes Wasser, kocht sie in Wasserweich, läutert so viel Zucker a s die Masse Nüsse erfor-dert, (etwa auf's Pfund Nüsse 1 Pfund Zucker) undläßt sie damit nebst etwas ganzem Zimmt, Nelken undZitronenschale einmal aufkochen. Tags darauf wird der