Ueber das Einmachen.
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6 mal durchstochen, alsdann in frisches Wasser gelegt,worin solche 9 Tage liegen bleiben, 3mal wird jeden Tagden Nüssen frisches Wasser gegeben, den zehnten Tagwäscht man solche in frischem Wasser ab und siedet sie inreinem Wasser in einem messingenen Gefäße, bis sie weichsind, daß man mit leichter Mühe ganze Gewürz-Nelkenund Zimmt durchstechen kann; in jede Nuß kommen 2Gewürz-Nelken und 3 Stückchen Zimmt, dann läutertman den Zucker mit Wasser und läßt diese Nüsse V 2Stunde mit dem Zucker sieden, sodann verkühlen, Sprupmuß viel sein, weil sie gerne eintrocknen, man rechnet^4 Pfd. Zucker auf 1 Pfd. Nüsse. Wenn sie eintrock-nen, gießt man etwas Saft nach.
774. Quitten einzumachen.
Die Quitten werden geschält, zu dünnen Schnitzengemacht, halb weich gekocht, wieder herausgenommen undauf ein Tuch gelegt. So schwer die Quitten wiegen, soviel Zucker läutert man. Dann thut man die Quittenhinein nebst klein geschnittenen Zitronenschalen, 1 Stück-chen gebröckelten Zimmt und einige ganze Nelken. So-bald die Quitten weich und kurz eingekocht sind, fülltman sie in ein Glas oder Porzellangefäß.
775. Reineclauden einzumachen.
Nehme schöne grüne Reineclauden, gebe ihnen obenund unten drei Stiche und werfe sie in kaltes Wasser,unter der Hand stelle einen Kessel voll Wasser auf dasFeuer und lasse es kochen, thue den Kessel alsdann her-unter und die Reineclauden hinein, decke einen Deckeldarauf, lasse sie über Nacht stehen, den andern Morgensetze sie wieder auf's Feuer, bewege sie hin und her bissie anfangen wollen zu kochen, dann setze sie herunterund decke sie mit einem Blech zu, lasse sie eine Weilestehen, decke sie auf und blanchire sie, lege sie in kaltesWasser, gebe ihnen zweimal frisches Wasser, thue sodannwarmen geläuterten Zucker darüber. Lasse den Zucker