Verschiedenes.
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recht lochend, und das Senfmehl damit angerührt, sostürzt man gleich ein anderes Gefäß darüber, damitder Senf recht aufgeht.
736. Noch eine Art Senf.
Es werden 9 Loth grüner und 9 Loth gelber, rechtfrischer Senf, mit kochendem Essig zu einem dünnenBrei angerührt und 24 Stunden stehen lassen, dannkommen einige gestoßene Nelken daran, 1 dicke gerie-bene Zwiebel, V? Viertel fein gehackte Sardellen, 1Stück frische Zitronenschale, und Pfd. weißen Zucker.
757. Geräucherter Speck.
Wenn man von dem mittleren Lendenbraten eines fettenSchweins nimmt, so kann man den Speck sammt derSchwarte oben ablösen, so daß doch noch zum braten desFleisches etwa klein fingersdick Fett darauf bleibt. Dannkocht man von Wasser und Salz eine scharfe Pökelbrühe,legt den abgeschnittenen Speck in ein steinernes Töpf-chen, gießt den Pökel darauf und läßt ihn etwa 14 Tagedarinnen, während welcher Zeit man es oft umwendet.Dann kann man den Speck einen halben Tag hinlegen,damit er ein wenig abtrockne, ihn hierauf mit einemreinen Papier umstecken, einen starken Bindfaden durch-ziehen und hieran dann zum Räuchern aufhängen. Erbraucht nicht lange da zu hängen; auch nicht unmittel-bar in dem Nauchfang, sondern mehr in der Nähe,daß er mehr austrocknet, als stark geräuchert wird.
758. Weintrauben aufzubewahren.
Man nehme hierzu ganz trockene Trauben mit un-schabhaften Beeren, binde an den Stiel einer jeden Traubeeinen starken Faden und hänge sie vermittelst desselbenan eine hölzerne Stange von ganz trockenem Holze, ohnedaß sie einander berühren. Sehr gut ist es, wenn manden Stiel zuvor in warmes Wachs steckt, damit keineLuft eindringen kann; auch müssen die Beeren, welcheallenfalls anfaulen, fleißig herausgesucht werden. Sokann man mehrere Monate lang sehr gute Trauben