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Verschiedenes.
nur so viel kalte Milch hinzu, daß die Masse zum Auf-streichen so recht wird.
733- Senf zu machen.
Pfd. gelbes und V« Pfd. grünes Senfmehl und*/4 Pfd. gestoßener Zucker werden so trocken V 2 Stundeverrührt, daß das Senfmehl recht fein wird. Alsdannkommt ungefähr 1 Schoppen guter Weinessig dazu, undwird recht verrührt. Nun kühlt man einen glühendenStahl darin ab; derselbe wird in eine Kluft genom-men und so lange darin herumgerührt, bis er nichtmehr zischt, dann füllt man den Senf in Kännchen, undbewahrt ihn auf. Den 8. Tag ist er schon gut.
754. Senf zuzubereiten auf andere Art.
Man läßt eine Maas Traubenmost einkochen, bisauf einen Schoppen. Ist dieses geschehen, so rührtman nun grünes und gelbes Senfmehl, daß es unge-fähr wie eine dünne durchgeschlagene Suppe wird. Als-dann nimmt man einen glühenden Stahl in eine Kluft,rührt damit in dem Senf herum, bis er aufhört zu zischen.— Sollte er ebenfalls noch nicht dick genug sein, so kannman ihn noch einen Augenblick auf Kohlen stellen.
735. Senf zu bereiten auf eine ganz besondersgute Art.
In 1 Schoppen guten Weinessig läßt man etwasganzen Pfeffer und Nelken, etwas ganzen Zimmt, einPaar Zwiebeln und Lorbeerblätter kochen, drückt esdann durch den Scihcr, und macht es nachher wiederkochend mit 12 Loth Candiszucker. Damit rührt mandann 4 Loth grünes und 4 Loth gelbes Senfmehl an,so ist der Senf fertig.
In 8 bis 14 Tagen kann man ihn gebrauchen.Man halte sich lieber noch etwas Essig in Vorrath,denn da derselbe ohne zugedeckt kochen muß, so wirddurch das Einkochen der Essig sehr vermindert, weß-halb man ein wenig nachgießen muß. Ist er dann