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Verschiedenes.
Stühlchen und setzt sich gleich neben sie und zwar auf dieEnden des Handtuchs, dann kann man sie mit dem auf-gequellten Wclschkorn gelinde und auch nicht eiligst stop-fen. Dies geschieht Morgens, Mittags und Abends.Während des Stopfens kann man öfters Sand in dasSaufgcschirr werfen, was die Verdauung befördert, auchkann man zur Erhaltung großer Lebern Salz mit einerMesserspitze voll gestoßenem Pfeffer in das Wasser wer-fen zur Neizung des Durstes. Das Wasser muß immervollauf sein. Soll die Gans geschlachtet werden, so stopfeman sie den Abend vorher nicht mehr, und rupfe sie gleich,nachdem sie todt ist, ehe sie kalt wird. Zum Fettwerdenbraucht eine Gans 3 bis 4 Wochen. 5 Gescheid Welsch-korn hat man ciwa dazu nöthig.
Die Arten der Gänscmästung sind sehr verschiedenin jeder Gegend fast anders.
736. Handkäse zu machen.
Der Rahm wird zuerst von der sauren Milch ab-geschöpft, die Milchtöpfe dann in einiger Entfernung vomFeuer gestellt, bis sie zusammengeronncn ist, wobei manacht geben muß, daß die Molken nicht hart und zähewerden, dann schüttet man sie in einen leinenen Sack,bindet diesen zu und hängt ihn schwebend auf, damit dieMölke rein ablaufen kann. (Man setzt natürlich ein an-deres Gefäß darunter.) Alsdann wird nach einiger Zeitdieser Sack zwischen 2 Bretter'gelegt und beschwert, da-mit jede Feuchtigkeit herausgeht. Hierauf nimmt mandie feste Käsemasse in ein reines hölzernes Gefäß, wirftnach Gutdünken Salz und Kümmel dazu und knetet esmit beiden Händen recht tüchtig, so zart, daß in derganzen Masse gar nichts mehr im Geringsten zusammen-geklumpt ist. Dann formirt man von der Masse zwischenbeiden Händen recht fest und rund die Käse, daß sie einschönes Ansehen bekommen, setzt sie auf ein reines Brett,läßt sie im Schatten nicht zu hart trocknen und wendet