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Supp', Gemüs' und Fleisch : ein Kochbuch für bürgerliche Haushaltungen oder: leicht verständliche Anweisung für Hausfrauen und Mädchen, wie man alle Arten von Speisen und Backwerk wohlfeil und gut zubereiten kann ; nebst einem Anhang: vollständige Kunst das Einmachen der verschiedenen Früchte ... ; ein Hülfsbuch für Köchinnen, Hausfrauen und Mädchen, ...
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326
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326 Verschiedenes.

Verschiedenes.

723. Aepfel zu dörren.

Nimmt man hierzu Borsdorfer Aepfel, so werdensie ganz gelassen; andere werden in der Mitte entzwei,oder zu Vierteln geschnitten. Zuerst wird der Krotzenmit einem eigenen Eisen von der Blume bis zum Stieldurchgestoßen, dann werden sie geschält und nicht überNacht stehen lassen, sondern gleich auf Horden vonWeidenruthen gethan, und in den Dörrofen geschoben,der aber schon zuvor erhitzt sein muß. Um das Trock-nen zu befördern, müssen die Schnitzen nicht nur bis-weilen unter einander gemengt, und gewendet, sondernauch die untern Horden zu beiden Seiten obenhin, unddie obern unten cingeschoben werden, damit das Obstzugleich trockne. Man muß auch während der Zeitimmer fortschnitzen, daß gleich wieder andere cingeschobenwerden können, wenn die ersten fertig sind. Sind dieSchnitzen nicht mehr fleischig und allzu weich, so verder-ben sie nicht mehr, es ist aber immer besser, wenn sieein wenig zu viel als zu wenig gedörrt sind, da sie dochnoch etwas anziehen, besonders bei feuchtem Wetter. Vonungefähr 5 Körben frischer Aepfel erhält man 1 Korbgetrocknete. Zu süßen Acpfelschnitzen ist die graueChampagner-Reinette vorzüglich.

724, Birnen zu trockne».

Wenn die Birnen geschält und die großen zu Vierteln,die mittelmäßigen zu halben geschnitten worden, so müs-sen sie auch zugleich in den bereits erhitzten Dörrofenkommen, sie dürfen noch weniger lang aufeinander liegen,als die Achselstücke. Auch dürfen sie nicht knochenhartgetrocknet werden, sondern müssen noch etwas zähe sein,wodurch sie mehr Kraft und Saft behalten. Die Birn-