260 Glasuren zu Torten und Kuchen.
wieder zu Schaum gerührt und wie der Kuchenaus der Form kommt, aufgestrichen, mit Citronatund buntem Zucker bestreut und ausgeziert, dannin dem Becken mit Kohlen wieder aufgesetzt, bises trocken ist; es darf aber ja nicht braun werden.
362 Chokolade-Gla«e auf eine Torte.
Man reibt die Chokolade auf einem Reibeisenrecht fein, thut ebensoviel fein gestoßenen Zuckerdazu und rührt solche ebenfalls mit einem Eiweißzu einem Brei, nur darf kein Citronensaft dazukommen. Uebrigens verfahre man ganz wie beider weißen Glace.
363. Weiße Glave.
Man nimmt, wenn man nur eine Torte gla-siren will, von gewöhnlicher Größe, ^ Pfd. ganzfeinen Canarienzucker, stößt und siebt solchen durchein feines Haarsieb und rührt ihn mit einem Eier-weiß und dem Saft einer halben Citrone zu einemBrei. Je länger man rührt, desto weißer wirddie Glasur. Alsdann bestreicht man mit einemMesser die Torte mit dieser Glace und belegt sienach Belieben mit Citronat, oder bestreut sie inartigen Figuren mit buntem Streuzucker.
Alsdann stellt man die Torte in einen mäßigerwärmten Ofen um sie zu trocknen. Alles wasglasirt wird, muß man auf solche Weise trocknenlassen, außer dem Ofen bekommt sonst die Glasurkeinen Glanz.