214 Hefen- und Schmalz-Backerei.
ter, für 2 Kreuzer gute Hefe, und Salz nach Gut-dünken. Die Masse muß ungefähr so sein, wie zuKartoffelpfannkuchen. Dann läßt man sie eineWeile gehen, erwärmt dann das Waffeleisen, schmiertes erst auf beiden Seiten mit Speck, backt sie beinicht zu greller Hitze gelbbraun und bestreut siewarm mit Zucker.
Nach Belieben kann man die geriebenen Kar-toffeln durch ein reines Tuch ausdrücken, das sichunten hinsetzende Kartoffelmehl natürlich nachher zurMasse thun, und über die ausgedrückten Kartoffelnkochende Milch schütten, dann werden sie sehr schönweiß. Man probiert es am besten erst einmal miteinem Schöpflöffel voll Teig, ob er sich schön backt.
443 Käsekuchen.
Man schöpft ein paar Tage vorher, ehe maneinen solchen machen will, recht dick gewordeneSauermilch, ohne gebrüht, in ein Tuch aus, undläßt sie recht ausrinnen, nimmt Vy Pfund, auch we-niger Butter, 6 Eier und rührt die ganze Masserecht zart an. Alsdann kommen noch ein paar Löf-fel feines Mehl dazu. Diese Masse wird auf einenKuchenteich meistens fingcrsdick gestrichen und gebacken.
444. Käsekuchen auf andere Art.
Man verrührt 6 rein ausgeronnene Schmier-käse, rührt */2 Schoppen Rahm recht mit; dannauch 6—8 Eier, ^ Pfd. kleine und große Rosinendurcheinander, eine Hand voll Zucker, zuletzt rührtman von dem eingemährten Teig, noch eine gute
-irr