210 Hefen- und Schmalz-Backerei.
hinein, und rührt dies Stunde. Nachher thutman 3 Lotb Zucker, 2 Löffel voll gute, dicke Bier-hefen, 1/2 Schoppen laue Milch, ein wenig Rosen-wasser, 1 Pfund vom schönsten weißen Mehl dazu,und Salz nach Gutdünken. Nun rührt man denTeig so lange, bis er sich vom Löffel schalt, dannfüllet man ihn in Förmchen, chic mit Butter besta-chen und mit Weckmehl bestrebt sind. Wenn derTeig genug gegangen ist, läßt mäch die Kugelhopfenbacken, und bestreut sie warm mit ZWer und Zimmt.
L34 Einen gerührten Kuchen.
Zu einem Pfund Butter, welches ganz verrührtwird, werden 12 Eier genommen und eins nachdem andern zu der verrührten Butter geschlagen,damit sich beides zusammen vermengt. Alsdannwird 1 Pfund feines Mehl, ein wenig Salz, 3 bis4 Löffel voll Bierhefen dazugerührt und hieraufmit einem Viertel-Schoppen lauer Milch verdünnt.In den Teig kommt auch gestoßener Zucker; dieHefe muß zuletzt in den Teig gethan werden, weilsie sonst zu matt wird, da der Teig sehr langegerührt werden muß. Die Form wird mit Buttergeschmiert und mit geriebenem Weck bestreut, wor-unter man auch gestoßene Mandeln nehmen kann.Der Teig muß der Form gleich gehen, ehe manihn backt.
L33 Heidelbeere-Kuchen.
Man macht einen gewöhnlichen Kuchenteig, wei-gert ihn nicht so sehr dünne, und bringt dann vor-