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Braten.
276. Tauben zu braten.
Wenn die jungen Tauben geputzt und ausge-nommen sind, macht man die Haut von der gan-zen Brust und unter den Schenkeln los und dannein Füllsel auf folgende Art: Für 2 Tauben nimmtman ein Milchbrod, weicht es ein, drückt es wiederaus, laßt in einer Kafferole Butter heiß werden,dämpft darin eine Zwiebel und Petersilie, thut danndas Milchbrod auch hinzu, rührt es bis es heißist, und wenn es lau geworden, rührt man zweiEier, Salz und Muskatnuß dazu, füllt damit in-wendig die Tauben und überall, wo Man das Füll-sel anbringen kann, näht sie zu, und hält sie eineMinute in kochende Fleischbrühe, damit sie schönauflaufen; dann werden sie in Butter langsam schöngelbbraun gebraten.
277. Füllsel auf andere Art.
Man schält die braune Rinde von einem trocknenWeck mit einem Messer ganz sauber ab, weicht ihn inWasser ein, drückt ihn schnell wieder aus, dämpftZwiebel mit frischer Butter, bringt es nebst Mus-katnuß, Salz und mehreren Eiern dazu, rührt allesgut untereinander, so ist es zum Füllen fertig.
278. Welscher Hahn.
Wenn man den welschen Hahn gestochen hat,klopft man ihm die Brust ein, so lange er nochwarm ist, dann legt man ein altes Tuch darauf,daß das Fleisch kein Loch bekommt, hierauf rupftman ihn erst, brüht den Hals und die Füße, und