Braten.
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diese mit keinem Roste versehen ist, legt man 2 — 3Hölzer hinein, damit es nicht zu flach aufliege.Nun gießt man neben ein wenig Wasser hinein,überstreicht den Braten mit Butter, stellt ihn in ei-nen Backofen und läßt ihn ungefähr 2 Stundenbraten. Wenn man den Braten mit Bier über-gießt, muß er auf eine Platte gesetzt werden, daßes nicht in die Bratpfanne kommt, sonst wird dieSauce bitter. ^
273. Spanferkel in Gel6e.
Wenn das Spanferkel recht sauber geputzt ist,wird es der Länge nach durchgehauen und in be-liebige Stücke zerlegt. Es wird mit so viel Was-ser aufs Feuer gebracht, daß dieses genug darübergeht. Einige Zwiebeln, ^ Loth ganzen Pfeffer und 'Lorbeerblätter werden, nachdem es geschäumt ist,mit dem Fleisch gekocht. Ist es weich, so wirdes aus der Brühe genommen und diese noch etwaseingelegt, dann Schoppen Essig, Citronenschalen,auch ein Glas voll Wein ganz zuletzt dazu gethan,einige ganze Eier, oder auch nur bloßes Eiweiß,wird einigemal darin aufgekocht, wenn sich der Satzfängt. Es ist gut, wenn die Eier erst mit demSchaumlöffel herausgeschäumt werden, weil sonst dieBrühe nicht gut durchläuft, sie wird dann durchein dünnes Tuch geseiht und hingestellt, bis sie halberkaltet ist, wenn das Fleisch in die Schüssel ge-legt wird, so wird sie darüber gegossen. Noch et-was Kalbfleisch oder Kalbsfüße in der Brühe mit-gekocht, macht den Geschmack kräftiger und fester.