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Pasteten.
2ÄV Kleine Pasteten mit Ragout.
Man macht einen feinen Blätterteig, wie erschon ausführlich beschrieben ist, von einem Pfundefeinem Mehl. So erhält man von dieser Masseetwa 3 Dutzend Pastetchen. Den Teig dazu wei-gere man einen starken Messerrücken dick aus, stechedann mit einem blechenen Ausstecher, in der Größeeiner gewöhnlichen Tasse noch einmal so viel Bodenaus, als man Pasteten haben will, bestreiche dieeine Hälfte derselben auf dem Rande mit Eiern,steche dann mit einem andern kleinen Ausstecher,ungefähr in der Größe eines Fingerhuts, recht indie Mitte der andern Hälfte, ein Loch, lege diedaraus erhaltenen Kränzchen mit Behutsamkeit aufden bestrichenen Rand des andern Bodens, glacirtdann die schmalen Streifchen, sowie auch die an-deren kleinen Boden, welche nachher die Deckel derPastetchen bilden müssen, mit Eiern und etwas ge-stoßenem Zucker, jedoch mit Eorsicht, daß nichtsvon der Glace am Rande herunter laufe, setze siedann auf ein Blech, welches aber nicht mit Mehlbestreut sein darf, und lasse sie in einem ziemlichstark geheitzten Ofen backen. Sind sie gut, so fülleman sie mit einem Theelöffel mit dem zubereitetenRagout von Kalbsmilchen, die man abgekocht, ge-häutelt, auf einem Brette gröblich gehackt, mit einwenig Fleischbrühe, einem Glas weißen Wein, ge-hackter Citronenschale und einigen Capern durchge-schmort hat, nebst dem Safte einer Citrone, undeinem Löffel voll in Butter geröstetem Mehl. Nach-