Compote und Früchte-Gelee. 10 l
läßt man an einem kühlen Ort erst 5—6 Stundenstehen, daß es zu einer steifen Gelve wird.
221. Weiße Gelee.
Man klopft 4 Loth Haufenblase, schneidet sieklein und kocht sie in 1 Schoppen Wasser, bissie ganz aufgelöst und das Wasser bis zur Hälfteeingekocht ist. Hierauf macht man ^ Maas Milchsiedend, drückt den Saft von 4 Citronen hinein,läßt es zusammen gerinnen, gießt es durch ein Sieb,Laß der Käß zurückbleibt, setzt es dann wieder auf'sFeuer, thut die Schale von einer Citrone, ein Stück-chen Zimmt, Zucker, bis es gehörig süß ist, nebstder durchgepreßten Hausenblase hinein, und läßt eseine Zeitlang kochen. Während dem schlägt man4 Eierweiße zu Schaum, rührt ihn in die Gelee,gießt diese durch eine an 4 Stuhlfüßen gebundeneServiette oder durch einen Filtrirbeutel, bis sie hellist; dann füllt man sie in Gläser oder sonstige Ge-schirre. — Diese Gelee ist besonders für Krankesehr gut.
222. Gekochte Heidelbeeren.
Frische Heidelbeeren werden mit einem StückchenZimmt und Zucker, nebst ein klein wenig Wasserbeigesetzt und weichgekocht. Dann werden sie mei-stens über gebäheten Weck angerichtet.
Getrocknete Heidelbeeren müssen etwas mehr Was-ser beim Zusetzen haben, auch kann man etwasrothen Wein dazu gießen.