Beilagen zum Gemüse.
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Teig ist. Dies wird nun mit Milch etwas ver-dünnt, so daß es ein guter Teich wird. Nun läßtman in einem Tiegel Butter heiß werden, schöpftvon dem Teige mit einem großen Kochlöffel hinein,nachdem man ihn tüchtig verrührt hat; streicht jedesKüchlein dünne aus und backt sie gelb.
Man halte sich überhaupt zum Ausdrücken derWecke ein reines leinenes Tüchelchen, es geht dannnichts davon verloren, und das Wasser kommt auchviel besser heraus.
170 . Kartoffel - Pfannkuchen.
Nachdem man rohe Kartoffeln gerieben hat, drücktman sie recht fest durch ein reines Tuch, und gießtnac^/Gutdünken heiße Milch darüber. Dann reibtman 2 Zwiebeln, schlägt 2 Eier an, thut einigeKochlöffel voll Mehl, etwas Salz und Mayranhinzu, rührt alles wohl durcheinander, und backtdie Kuchen recht krachig. Man kann auch kleineKüchelchen daraus backen, und sie als Beilage zumGemüse geben. Einige Wecke eingeweicht und wie-der ausgedrückt unter den Teig gerührt, macht diePfannkuchen locker.
171 . Kartoffel - Würstchen.
Hierzu macht man den nämlichen Teig wie zuden Kartoffel-Klößen. Statt daß man aber rundeKlöße ballt, nimmt man hier von der Masse einwenig auf ein Brett, weigert es mit der Hand hinund her, so daß es kleine Würstchen gibt, in derDicke eines Daumens, und verhältnißtüäßiger Länge.
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